Auf den Tag genau vor 15 Jahren hat Astronomy Picture of the Day das Licht der Welt erblickt. Robert Nemiroff und Jerry Bonnell stellen seitdem täglich ein Astronomie-Bild samt Beschreibung vor und nehmen damit meist auf ein aktuelles Ereignis in der Astronomie und Weltraumforschung Bezug.
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| 15 Jahre Astronomy Picture of the Day: Der Astronom als Bildmosaik aus Astronomie-Bildern, Jan Vermeer, 1668, Louvre. |
Maria Pflug-Hofmayr macht seit 2007 das Astronomy Picture of the Day mit einer übersetzten Version tagtäglich auch einem deutschen Publikum zugänglich.
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Zwischen Miss Südtirol, Sommerpressekonferenz des Landeshauptmannes und das Gedenken an den 1. Todestag an Altbischof Wilhem Egger hat sich in den Dolomiten des heutigen Tages auf die Seite 28 eine Meldung verirrt, die es in sich hat. Unter dem verfänglichen Titel “Ganz im Zeichen der Astrologie” steht da unter einem eindeutig astrologischen astronomischen Bild folgender Text, wo der UNESCO doch tatsächlich unterstellt wird, ein Jahr der Astrologie ausgerufen zu haben:

BOZEN. Der vierte Teil der Ausstellungsreihe „Moduli 2“, in der Stadtgalerie am Dominikanerplatz, steht unter dem Motto „E noi?“ und läuft bis zum 28. August. Organisiert wurde die Ausstellung vom Landesverband der Künstler unter der Schirmherrschaft der Stadt Bozen. „Moduli 2“ befasst sich anlässlich des Unesco-Jahrs der Astrologie mit demselben Thema.
Da hat wohl eine periuniverselle Störzonenströmung die metaethische Radionikrealität im Büro des Redakteurs zugeschlagen, was in weiterer Folge für diesen im Rahmen einer präkognitiven Entgiftungssensitivität zu dem Freudschen Versprecher geführt hat (© GWUP Rhein-Ruhr – Phrasendrescher).
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Für eine Auflistung der größten wissenschaftlichen Leistungen des 20. Jahrhunderts würde sicher auch die Entdeckung von Strukturen in der kosmischen Hintergrundstrahlung herhalten müssen, 1996 wurden die daran beteiligten Forscher sogar mit den Nobelpreis ausgezeichnet.
Im frühen heißen Plasma des Universums konnten aus dem Urknall stammende Photonen nicht allzuweit reisen, ohne von Elektronen gestreut zu werden. Erst ca. 380.000 Jahre nach dem Urknall rekombinierten die freien Elektronen mit Protonen zu neutralen Wasserstoffatomen, Licht konnte sich somit über weite Strecken frei ausbreiten, ohne gestreut zu werden. Wegen des Expansion des Universums wurde die Wellenlänge der Photonen gedehnt, es entstand die kosmische Hintergrundstrahlung, eine zeitlich eingefrorene Karte der Struktur des frühen Universums.
Die Daten des COBE-Satelliten aus dem Jahr 1993 sowie mit größerer Detailschärfe auch jene des WMAP-Satelliten aus dem Jahr 2003 zeigen kleine Temperaturschwankungen, welche die kosmische Hintergrundstrahlung durchsetzen.
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| Hintergrundstrahlung aufgenommen durch den Satelliten COBE. |
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| Hintergrundstrahlung aufgenommen durch den Satelliten WMAP. |
Diese Daten sollen zeigen, dass die Massenverteilung im frühen Universum keineswegs gleichförmig sondern von Regionen unterschiedlicher Dichte durchsetzt war, aktuellen kosmologischen Modellen zu Folge die Ursache für Galaxien und andere großräumige Strukturen des heutigen Universums.
Nun rüttelt Gerrit L. Verschuur von University of Memphis in Tennessee kräftig am Gedankengebäude des Urknalls. Er untersuchte die Messdaten des Leiden-Argentina-Bonn-Surveys (LAB), der ersten vollständigen Himmelsdurchmusterung der Verteilung von neutralem Wasserstoff und entdeckte Ähnlichkeiten mit den Strukturen der Verteilung neutralen Wasserstoffs in der Milchstraße. Mit anderen Worten: Die mit den Satelliten gemessenen Fluktuationen könnten überhaupt kein Bestandteil der kosmischen Hintergrundstrahlung sein. Alle aus den vermeintlichen Dichteschwankungen (direkt oder indirekt) erhaltenen Kuriosa wie Dunkle Energie und Dunkle Materie würden dadurch in Frage gestellt.
Dass einigen Wissenschaftlern derart radikale Erkenntnisse sauer aufstoßen, dürfte klar sein. Kate Land von der University of Oxford in England und Anže Slosar von der University of Ljubljana in Slowenien verglichen verschiedene Karten des LAB- und WMAP-Surveys in verschiedenen Frequenzbändern und auf verschiedenen Skalen mit Monte-Carlo-Methoden, haben aber keine statistisch relevanten Korrelationen gefunden.
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