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Dass ansteigende Meere Kosten verursachen, wissen wir spätestens seit den Griechen, die etliche Ausleger von Küstenstädten am Mittelmeer räumen mussten, weil sich der Meeresspiegel erhöht hatte. Das Stockholm Environment Institute in Schweden hat den Versuch gewagt, den Schaden zu beziffern, welchen der Klimawandel in den Ozeanen anrichten wird. Ausgehend von einem Temperaturanstieg von 4 °C bis 2100 würden demnach Kosten von 2 Billionen Dollar (1.000.000.000.000 = 1012) entstehen. Diese beinahe unvorstellbar hohe Schadenssumme errechnet sich aus den wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Fischerei, den Tourismus und die Küsten ebenso wie aus der kompromittierten Fähigkeit des Meeres, Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu absorbieren und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Nach Kevin Noone, einem Ko-Autor des Berichtes, ist dieser Betrag noch lange nicht der zu erwartende Schaden des Worst-Case-Szenarios. Andere Auswirkungen wie Arten, die aussterben werden, wenn ihre Lebensräume verloren gehen, lassen sich monetär nicht unmittelbar abschätzen. Vom obigen Betrag ließen sich 1,4 Billionen Dollar retten, wenn wir die Temperaturerhöhung auf 2 °C bis 2100 beschränken könnten.
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Beinahe wöchentlich erreichen uns Nachrichten von verunglückten Skitorurengehern oder Skifahrern, die mehr oder weniger leichtsinnig das eigene Leben ebenso wie jenes ihrer Retter aufs Spiel setzen. Man verweist gerne auf die eigene Erfahrung und die Berufung auf aktuelle Veröffentlichungen von Lawinenwarndiensten, naturgemäß können derartige Angaben aber nur tendenziell befolgt und die zugehörigen Gefahreneinschätzungen nicht immer problemlos auf die individuelle Siutation übertragen werden. Im Zusammenhang mit einer Überschätzung der eigenen Urteilsfähigkeit kommt es somit auch für erfahrenste Tourengeher immer wieder zu tödlichen Unfällen.
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| Lawinenabgang mit Todesfolge: Massives Schneebrett, das von 2 Tourengehern bei Gefahrenstufe 4 ausgelöst wurde. |
Seit nunmehr mehreren Jahrzehnten glaubte die Schneeforschung dem Scherriss-Modell, welches von einer schwachen obersten Schicht einer Schneedecke ausgeht, die lokal ins Rutschen kommt und als Schneebrett abgeht. Diese etablierte Ansicht scheint nun ins Wanken zu geraten: Einige Forscher am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geben einer fundamental anderen These den Vorzug, welche sogenannte Antirisse für den Lawinenabgang verantwortlich macht (J. Heierli et al.: Der Knall im Lawinenhang. Die Ursache von Schneebrettlawinen, Physik in unserer Zeit 41, 31 (2010); DOI: 10.1002/piuz.201001224). Laut Dr. Joachim Heierli gibt es Diskrepanzen zwischen dem Scherriss-Modell und den Beobachtungen im Feld. Demnach kommt es auch im flachen Gelände öfters zu Brüchen in der Schneedecke, obwohl unter diesen Umständen gar keine Scherrisse entstehen dürften. Die Scherkräfte sind dabei viel zu gering, um einen Riss zu verursachen. Darüber hinaus gelingt es dem Scherriss-Modell nicht, die ab und zu beobachteten Fernauslösungen zu erklären, wo Lawinen an einer anderen Stelle auftreten, also sie ausgelöst wurden (etwa im Hang über dem Skifahrer).
Die schwächere von zwei unterschiedlich starken Schnee-Schichten kollabiert, wenn sie gegeneinander gepresst werden. Dieser Antiriss setzt Energie frei, die sich in alle Richtungen ausbreitet und auch für die Entstehung einer Lawine verantwortlich zeichnen kann. In Sekundenbruchteilen kann sich der Stress 100 Meter weit ausbreiten, zwei Schneeschichten werden großflächig voneinander gelöst und brechen auseinander. Antirisse können selbst bei beliebig großer Bruchflächenreibung in horizontaler Richtung propagieren, womit zahlreiche Unfälle in flachem Gelände durch Fernauslösung erklärbar werden.
Die Autoren haben die Hoffnung, dass der neue Ansatz auch die Lawinenvorhersage signifikant verbessern könnte.
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Ein Fundstück der Extraklasse von Cary und Michael Hang: Das Universum von der Planck-Länge, den Branen und Strings bis zur beobachtbaren Größe als interaktiver Flash-Film:

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Veröffentlicht von Endymion in Web & Code, Tags: CMS, Drupal, ExpressionEngine, Joomla, MODX, Sicherheit, Sicherheitsanalyse, SilverStripe, TYPO3, WordPress
Philipp Krenn wagte sich an einen durchaus objektiven Vergleich aktueller Versionen der CMS-Systeme WordPress, Drupal, TYPO3, Joomla, MODX, ExpressionEngine und SilverStripe und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.

Krenn verglich für alle obigen CMS-Systeme die in den Jahren 2010 und 2011 veröffentlichten Security-Issues, stellt Code-metrische Analysen an und vergleicht schließlich die Anzahl der Vulnerabilitäten pro 100.000 Zeilen Code:

Joomla und TYPO3 weisen die meisten Vulnerabilitäten auf, MODX die wenigsten. Drupal und ExpressionEngine liegen im unteren Feld, der Rest der Bewerber in der Mitte. Der Anteil der schwerwiegenden Sicherheitslücken an der Gesamtzahl der gemeldeten sowie die Gesamtzahl der gemeldeten zeigt das folgende Diagramm:

WordPress hatte in den vergangenen beiden Jahren nur eine ernste Sicherheitslücke, MODX und ExpressionEngine sind knapp darüber, von 45 Issues bei Drupal sind nur 3 potentiell gefährlich (Fehler im Diagramm!!), TYPO3 liegt abgschlagen auf dem letzten Platz.
Die vollständige Studie kann hier gefunden werden.
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Kurz und bündig zu später Stunde: Die Anzahl der bislang von Akismet erkannten Spam-Komentare für dieses Blog hat eine einprägsame Zahl erreicht:

Was ist daran nun Spezielles? 11.111 ist ein Zahlenpalindrom und lässt sich nicht als Summe zweier oder dreier Quadrate schreiben, man kann es dafür in die Primfaktoren 41 und 271 zerlegen, das Quadrat davon ergibt 12.345.654.321, es ist ein Teiler von 105-1, die Summe der Teiler 1, 41, 271 und 11.111 ergibt 11.424, es lässt sich als 7 x 26 52 -89 darstellen, 10101 vorher steht 101010, das in der Form 10.10.10 als Datum schon so machen zu eigenwilligen Taten verleitet hat. Schlißelich steht die Binärzahl 11111 für dezimal 31, wo die ganze Sache erst richtig losgeht.
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