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Einst milde belächelt, dann heimlich kopiert und nun die Referenz? Die Statistiken jedenfalls sprechen eine eindeutige Sprache: Google Chrome wird fast genau 3 Jahre nach seinem Finalgang zum Marktführer und lässt alle anderen Mitbewerber hinter sich:

Source: StatCounter Global Stats – Browser Market Share

Google Chrome scheint alle Verluste Verluste des Jahres 2011 als Gewinne mitzunehmen, wir dürfen auf 2012 gespannt sein, wo Microsoft automatische Upgrades von IE6 und IE7 auf IE8 für Windows XP und von IE7 auf IE8 für Windows Vista und auf IE9 für Windows 7 vornehmen will.

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Beinahe unbeeinflusst von den kleinen Entscheidungen der Großen in Südafrika, welche sich in der Kunst der Blockade ob des drohenden Wachstumsstillstandes üben, ging vor ein paar Tagen eine Veranstaltung besonderen Kalibers über die Bühne. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) und das Berlin Manhattan Institut (BMI) haben zum finalen Skeptiker-Showdown in Sachen Klimawandel nach München geladen.

WWF: Stop Climate Change!

Georg Hofmann von Prima Klima fasst die Essenz der gesamten Skeptiker-Bewegung wunderbar zusammen.

Vor einiger Zeit ist der Versuch unternommen worden, die Skeptiker-Gilde in 3 Klassen einzuteilen, nämlich die Unwissenden, die Halb-Wissenden und die Falsch-Wissenden. Die EIKE-Konferenz nun scheint Hinweise darauf zu liefern, dass es zu einer weiteren Mutation gekommen ist, den Wahn-Wissenden. Wie ist es anders zu erklären, dass eine groteske These die andere jagt, Theorien erwähnt werden, deren “theoretischer” Unterbau erst später enthüllt werden soll, manisch-schizophrene “Forscher” über Ko-Leugner herziehen und Professoren auf Altenteil den anthropogenen Klimawandel als Ersatzreligion mit apokalyptischen Vorstellungen und Ablasshandel betrachten.

Patrick Illinger von der Süddeutschen Zeitung, einer der wenigen, der das Spektakel genauer analysiert hat, bringt es treffend auf den Punkt:

Nicht weniger als eine weltumspannende Verschwörung soll enthüllt werden. Den Klimawandel gilt es als riesige Lüge zu entlarven, eine drohende grün-sozialistische Weltdiktatur abzuwenden und die Menschheit von den düsteren Szenarien des Weltklimarats IPCC zu erlösen.

Zornige Leugner also, die Skepsis zum Selbstzweck erhoben haben, ein Kasperltheater der Chaoten, nichts anderes als despotisches Unkraut mit einem kategorischen Hang zum Verneinen wissenschaftlicher Erkenntnisse.

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Es ist so weit und man trifft sich wieder mal, um über den Klimawandel und dessen Auswirkungen zu sprechen. Die Erwartungen sind auf einem Rekordtief, die Fesseln der US-amerikanischen und chinesischen klimapolitischen Geiselhaft enger denn je.

Cop17/CMP7 in Durban

Die 17. “Konferenz der Parteien” samt dem 7. “Treffen der Parteien” hat wieder mal wenig Aussicht auf Erfolg, sind doch die weltweiten Probleme in Zeiten der Wirtschafts-, Finanz-, Euro-, Staatsschulden- und Regierungs-Krise größer als eine allerhöchstens wahrscheinlichkeitstechnisch fassbare Bedrohung in ferner Zukunft. Schließlich steigt der Pegel des Meeresspiegels weitaus langsamer als der Spread für Staatsanleihen. Da helfen Nachbesserungen in den Bedrohungsszenarios einschlägiger Klimawissenschaftler wohl ebensowenig wie der Appell an die Vernunft im Rahmen einer neutralen Behörde wie die International Energy Agency.

Menschen sind halt mal keine Pearson-Puppenspieler, die 100.000 und mehr Jahre in die Zukunft planen. Vielmehr erliegen wir als Herdentiere den Manipulationen und Drängen einiger weniger, die das Schicksal der Massen in ihren Händen tragen. Genau aus diesem Grund wird soviel passieren wie schon zahllose Male vorher, nämlich schlicht und ergreifend gar nichts!

Man kann es wagen, schon im Vorauss wieder mal Nick Harkaway aus “Die gelöschte Welt” zu zitieren:

Der Baum des Unfugs wird mit dem Irrtum gewässert, und an seinen Zweigen reifen die Kürbisse der Katastrophe.

Fast könnte man darauf den Schnee der nächsten Winter verwetten!

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Die aktuellen Nachrichten sind voll von Hiobsbotschaften, Panikmache, und Halbwahrheiten, der Euro, vor 2 Jahren noch die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit Symbolcharakter und Referenz-Potential, wird nun schlecht geredet und kaputt spekuliert.

Euro-Geld

Das Merkozy-Gespann will Wege aus der Krise zeigen, Super-Mario den Italienern das Sparen lernen und Deutschland bleibt derweil auf seinen hochwertigen Staatsanleihen sitzen, dabei ist die Lösung doch so einfach:

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein deutscher Tourist durch die irische Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn dem Metzger und bezahlt seine Schulden.

2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.

3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.

4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.

5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.

7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.

Niemand produzierte etwas.

Niemand verdiente etwas.

Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

Quelle: Internet

Oder ist die Realität doch nicht ganz so einfach?

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Mittlerweile weiß es ja die ganze Welt, aber vielleicht gibt es ja noch ein paar Südtiroler, denen das Ganze noch nicht zu Ohren gekommen ist, ganz einfach, weil die Königsklasse der Smartphones, das iPhone (man kann sie schon raunen hören, die Samsung-Fans), im Heiligen Land der Berge, Äpfel und Keschtn nicht ganz so allgegenwärtig ist wie vielleicht anderswo. Unabhängig von der Geläufigkeit des Suchbegriffs “iPhone Südtirol” hat Apple gestern an ausgewählte Adressaten die offizielle Einladung für nächste Woche verschickt, nachdem sich die Szene beinahe jahrelang mit Spekulationen beworfen hat:

Die offizielle Apple-Einladung zum iPhone-Event

Die Veranstaltung geht am kommenden Dienstag, den 4. Oktober ab 10 Uhr im Apple-Haupt-Quartier in Cupertino/Kalifornien über die Bühne, alles Informationen, die man auch den dargestellten App-Icons der Einladung entnehmen kann. Ob der vorgestellte Nachfolger des iPhone 4 den A5-Prozessor des iPad 2 eingebaut hat, den CDMA-/GSM-Dual-Mode beherrscht, eine aufgebohrte Sprachsteuerung mitbringt oder eine Kamera mit 8 Megapixel Auflösung an Bord haben wird, sollte der Anfang der nächsten Woche zeigen.

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