Archiv für die Kategorie “Allgemein”

Stefan Rahmstorf sucht Abkühlung am Bodensee und berichtet in seiner Klimalounge von Rekordtemperaturen bei der globalen Temperatur, Georg Hoffmann von Primaklima geht bereits jetzt jede Wette ein, dass 2010 ein neue Rekordjahr wird, laut einer mündlichen Aussage von Dieter Peterlin vom Landeswetterdienst bei Radio Südtirol 1 hat Südtirol den Rekord von 2003 gar schon geknackt.

Da ist es nur konsequent und logisch, dem Aufruf vom Herbert (wegen Unachtsamkeit massiv verspätet) zu folgen und Tipps für erfrischende Abkühlung zu geben.

Der Vahrner See, in der Prä-Aquarena-Zeit Ziel von ausufernden Massen an Schwimmbegeisterten, ist nun zum Geheimtip mutiert, was der Wasserqualität, der Naturidylle und der der Ruhe im Uferbereich nur dienlich ist. Dass weite Teile davon ans Biotop unter Naturschutz stehen, stellt eigentlich einen Pluspunkt dar. Wer zu unüblichen Tageszeit das Gewässer aufsucht, kann seine Augen für Flora und Fauna schärfen. Darüber hinaus schwört so mancher auf die heilende Wirkung des schlammigen Wassers.

Seerose auf den Vahrner See

Der Puntleider See oberhalb Grasstein ist weniger leicht zugänglich, bietet aber die Möglichkeit, eine kühlende Schwimmgelegenheit mit einer leichten Wanderung zu verknüpfen. Das Wasser in diesem Bergsee ist ausgesprochen warm (aktuell 26 °C), seine Lage am Fuße eines Berghanges umringt von einem sanften Wald macht ihn auch zum beliebten Ziel für zeltbegeisterte Familien, die man dort den Sommer über öfters mal antrifft.

Blick auf den Puntleider See

Hiermit reiche ich den Aufruf an Regulus weiter, der vielleicht ein paar kühle Plätzchen im Osten des Landes kennt.

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Mal was wirtschaftswissenschaftliches:

Heidi besitzt eine kleine gemütliche Bar in der Münchner Innenstadt.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (1)

Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft (hauptsächlich Alkoholiker ohne Einkommen) auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (2)

Das spricht sich in München schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Heidis Bar.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (3)

Da die Kunden sich um die Bezahlung vorerst keine Sorgen machen müssen, verteuert Heidi die Preise für Wein und Bier, die meistkonsumierten Getränke, und erhöht damit massiv ihren Umsatz.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (4)

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Heidis Erfolg und bietet ihr zur Liquiditätssicherung eine unbegrenzte Kreditlinie an. Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden der Trinker als Deckung.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (5)

Zur Refinanzierung transformieren top ausgebildete Investmentbanker die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen mit den Bezeichnungen SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND.
Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung SPA Super Prima Anleihen und werden bei einer usbekischen Online-Versicherung per Email abgesichert.
Daraufhin werden sie von mehreren Rating-Agenturen (gegen lebenslanges Freibier in Heidis Bar) mit ausgezeichneten Bewertungen versehen.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (6)

Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen dieser Produkte bedeuten oder was genau diese Papiere beinhalten, aber dank steigender Kurse und hoher Renditen werden diese Konstrukte ein Renner für institutionelle Investoren. Vorstände und Investmentspezialisten der Bank erhalten Boni im dreistelligen Millionenbereich.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (7)

Eines Tages und obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk-Manager (inzwischen selbstverständlich entlassen – Begründung: er wahr zu negativ) der Bank fest, dass man die Schulden der Alkis von Heidis Bar langsam einfordern sollte.
Überraschenderweise können diese ihre Schulden, von denen viele inzwischen ein Vielfaches ihres Jahreseinkommens betragen, nicht bezahlen. Solange man auch nachforscht, es kommen so gut wie keine Tilgungen ins Haus.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (8)

Heidi kann ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen und macht Konkurs.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (9)

SUFFBOND und ALKBOND verlieren 95%, KOTZBOND hält sich besser und stabilisiert sich nach einem Verlust von 80%.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (10)

Die Lieferanten hatten Heidis Bar längere Zahlungsfristen gewährt und zudem in die Papiere investiert: Der Weinlieferant geht Konkurs, der Bierlieferant wird von einem Konkurrenten übernommen.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (11)

Die Bank wird durch Steuergelder gerettet.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (12)

Die hierfür notwendigen Summen werden in einer Umlage vom arbeitenden Volk eingezogen. Der Bankvorstand verzichtet großzügig auf den Bonus für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Die Wirtschaftskrise leicht verständlich (13)

So in etwa hat sich die Wirtschaftskrise entwickelt. Wir hoffen, dass jetzt jeder verstanden hat warum wir uns in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage befinden!

Alle Bilder (und Texte?) (C) Manuel Rumpf.

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Im Britischen Ost-Afrika arbeitete man Ende des 19. Jahrhunderts unter widrigsten Umständen an der ersten Eisenbahnlinie Afrikas. Der Film “Bwana Devil” sollte die schwierigsten Bedingungen dieses Unterfangens ins Kino bringen, in Farbe und in 3D.

Für die 3D-Projektion kam das frisch entwickelte „Natural Vision“-System zum Einsatz, welches auf 2 separaten Bildstreifen und mit 2 gekoppelten und synchronisierten Projektoren ein Stereo-Bild zur Anzeige bringt. Billige Polarisationsbrillen sorgen für den 3D-Effekt, der aber über die abstruse Handlung nicht hinwegtäuschen konnte. Nach dem ersten Hype verschwand 3D spurlos aus den Kinos, auch wenn es beständige Versuche gab, die 3D-Projektion zu etablieren.

Erst mit den aktuellen Produktionen des letzten Jahres ließ sich ein markttechnischer Durchbruch erkennen, der ausgehend von “Final Destination 4″ in “Avatar – Aufbruch nach Pandora” gipfelt und alle bisherigen Einspielrekorde brach.

Avatar - Aufbruch nach Pandora

3D-Bilder benötigen neben der Amplitude auch eine Phaseninformation, weshalb von jeder Filmszene 2 parallele Bildsequenzen aufgenommen werden müssen. Für die herkömmliche 3D-Technik (Imax-3D) kamen 2 Projektoren simultan zum Einsatz, die genau synchron 2 Kopien des jeweiligen Films mit unterschiedlicher linearer Polarisation abspielen. Damit bei der diffusen Reflexion an nichtmetallischen Oberflächen die Polarisation nicht gestört wird, muss ein metallische Leinwand zum Einsatz kommen (ideal eignet sich Silber). Metalle haben nämlich die Eigenschaft, die Polarisationsebene von Licht, das parallel oder senkrecht zur Einfallsebene linear polarisiert ist, nicht zu ändern. Neben der problematischen Synchronisation der beiden Spuren kommt es bei Kopfbewegungen auch zu störenden Geisterbildern, Filmrisse sind sehr problematisch, da immer beide Kopien exakt gleich geschnitten werden müssen.

Die digitale Technik ermöglicht seit einiger Zeit einige technische Alternativen. Das digitale Videosignal liefert 24 Bilder pro Sekunde. Da jedes Auge nur jedes 2. Bild sieht, kommt jedes Einzelbild 3 mal hintereinander zu Anzeige, um eine augenfreundliche und flimmerfreie Bildwiederholrate von 72 Hz zu erzielen. Die 3 digitalen 3D-Techniken nutzen alle nur einen einzigen Projektor.

Beim RealD-Verfahren erzeugt ein LCD-Display vor dem Projektor aus 144 Einzelbildern pro Sekunde abwechselnd ein Bild für das linke und rechte Auge, die beide gegenläufig zirkular polarisiert sind. In den Brillen der Zuschauer sorgt ein λ/4-Plättchen dafür, dass aus dem zirkular polarisierten Licht linear polarisiertes wird, ein zusätzliches Polfilter bewirkt, dass das Auge nur die zugehörige Bildinformation zu sehen kriegt. Wegen dem zirkular polarisierten Licht sind Kopfbewegungen unkritisch, damit die Polarisationsrichtung erhalten bleibt, wird eine Silberleinwand benötigt.

Bei XPanD kann man auf die teure Silberleinwand verzichten, der Kinosaal bleibt auch für normale 2D-Filme nutzbar. Diese Verfahren projiziert die 144 Bilder einfach abwechselnd für das linke und das rechte Auge, eigene Shutter-Brillen mit LCD-Display, die über eine Infrarot-Verbindung mit dem Projektor synchronisiert werden. Mit der damit notwendigen Batterie für die Stromversorgung und der aufwändigeren Technik passen sie nicht so recht in unsere Wegwerfgesellschaft.

Dolby 3D wiederum greift tiefer in die Trickkiste und fußt auf der Tatsache, dass das menschliche Auge auch spektral schmalbandige Bilder noch als farbtreu wahrnimmt, wenn nur das Mischungsverhältnis der 3 Grundfarben stimmt. Für beide Augen werden über spezielle Triple-Bandfilter mit 20 nm Breite geringfügig unterschiedliche Wellenlängen der originalen Bildinformation gefiltert und auf die Leinwand projiziert. Das Gehirn des Zuschauers ordnet nun über abgestimmte Bandfilter in der 3D-Brille die Einzelbilder wieder dem richtigen Auge zu. Steile Kanten in den Interferenzfiltern eliminieren Geisterbilder, auf eine Silberleinwand kann verzichtet werden. Farbverschiebungen für weit abseits der Leinwand-Mitte sitzende Zuschauer werden durch gewölbte Filter vermieden.

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Geht es nach Stephen Hawking, sollten wir es tunlichst vermeiden, mit außerirdischen Rassen Kontakt aufzunehmen. Die Annahme der Existenz von intelligenten Aliens fuße auf “perfekter Rationalität”, er denkt dabei aber eher an die ungemütliche Sorte von Außerirdischen à la “Independence Day”, die als echte Fieslinge mordend und brandschatzend durch die Galaxis ziehen und eine Spur der Verwüstung hinter sich herziehen.

Alien aus Independence Day

If aliens visit us, the outcome would be much as when Columbus landed in America, which didn’t turn out well for the Native Americans.

Daher rät Hawking auch zum Stillschweigen und zur Vermeidung jedweden Kontaktes. Dass er nicht der einzige ist, dessen Gedanken in diese Richtung gehen, zeigt die “San-Marino-Skala”, welche die potentiellen Folgen einer aktiven Kontaktaufnahme mit außerirdischen Rassen (METI, Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence) beschreiben soll. Ein eigener San-Marino-Rechner gibt ein Gefühl für die mitwirkenden Parameter.

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Ab und zu kommt man in die Verlegenheit, eine verstellte Satellitenantenne besser auszurichten oder beim Bekannten eine neue zu installieren, ohne mit dem technischen Rüstzeug eines professionellen Technikers aufzufahren. Dabei kann die Peilung über Google Earth ab Version 5.0 hilfreich sein.

Nehmen wir mal an, dass die Verantwortlichen des “Osservatore Romano”die Astra-Satelliten auf 19,2 ° Ost anpeilen wollen, um alle aktuellen Nachrichten unter Kontrolle zu haben. Dann würde es reichen, vom Ort der Installation ausgehend (in diesem Fall das Gebäude der Einrichtung) mit dem Lineal-Werkzeug eine Linie zu ziehen, welche in die gewünschte Richtung zeigt. In unserem Fall würde das Azimut von 170 ° östlicher Länge in Richtung südöstliche Kolonnade des ellipsenförmigen Petersplatzes zeigen:

Peilung mit Google Earth 5.0

Den zugehörigen Elevationswert von 41,2 ° kann man an der meist vorhandenen Skala der Schüsselhalterung ablesen (nach einem Praxis-Tip aus der c’t).

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