Archiv für die Kategorie “Allgemein”
Ausnahmsweise erfolgt mal an dieser Stelle eine Aufruf in eigener Sache:
Für einen Industriebetrieb in Brixen, Südtirol, Italien wird dringendst und zum schnellstmöglichen Eintritt ein Chemielaborant oder eine Chemielaborantin für den Bereich Engineering gesucht! Das Hauptbetätigungsfeld wäre die Durchführung verschiedener Versuchsreihen sowie Tests und Analysen von neuen Druckmaterialien und Tinten, deren Auswertung und Erstellung der entsprechenden Dokumentation.
Voraussetzungen: Abgeschlossene Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich bzw. im Bereich Chemie (HTL, Gewerbeoberschule, wissenschaftliches Lyzeum), idealerweise sind schon erste Erfahrungen mit Labortätigkeiten vorhanden.

Wer es sich vorstellen könnte, ins schöne Südtirol mit dem besten Wetter Mitteleuropas zu ziehen und gleichzeit noch naturwissenschaftlich tätig zu werden und für den innovativsten Betrieb des Landes zu arbeiten, kann sich mit uns in Verbindung setzen.
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Veröffentlicht von Endymion in Allgemein, Astronomie, Natur & Umwelt, Physik, Raumfahrt, Tags: Arztpraxis, Bildung, Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Deutsches Krebsforschungszentrum, DLR, Fraunhofer-Gesellschaft, Genomforschungsnetzwerk, Max-Planck-Gesellschaft, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Südtirol, Wartesaal, Zeitschrift, Zeitschriften
Besonders zur Winterzeit quellen die Wartesäle der Arztpraxen und Krankenhäuser über vor wartenden Patienten, die ungeduldig die spärliche und lieblose Auswahl an Zeitschriften durchwühlen und sich irgendwann frustriert mit dem Handy beschäftigen, in die Luft starren, den Nachbarn mit Belanglosigkeiten überhäufen oder mit dem mageren Angebot an Lesestoff Vorlieb nehmen.
Auf den Missstand angesprochen verweisen viele Verantwortliche auf die hohen Kosten, die das konstante Besorgen von Frauenlesestoff wie “Anna”, “Bella”, “Bild der Frau”, “Brigitte”, “Burda Style”, “Cosmopolitan”, “Elle”, “Elle Decoration”, “Emma”, “Frau im Leben”, “Freundin”, “Für Sie”, “Glamour”, “InStyle”, “Joy”, “Lena”, “Lisa”, “Madame”, “Maxi”, “myself”, “Petra”, “Plus”, “Sabrina”, “Shape”, “Tina”, “Vital”, “Vogue”, “Bunte”, “Das Goldene Blatt”, “Das Neue”, “Das Neue Blatt”, “Die Aktuelle”, “Die neue Frau”, “Echo der Frau”, “Frau Aktuell”, “Frau im Spiegel”, “Frau mit Herz”, “Freizeit Revue”, “Gala”, “Heim und Welt”, “in – Das Star-Magazin”, “InTouch”, “Lea”, “Life & Style”, “Neue Post”, “Neue Welt”, “Neue Woche”, “Sieben Tage”, “Super Illu”, “Woche der Frau” oder Männermaterial wie “Coupe”, “GQ”, “Auto Bild”, “Auto Motor und Sport”, “Auto Zeitung” oder “PS” verursachen würde. Interessanterweise sind dann die lokalen Bildungsschleudern “Die Südtirolerin” und “in Südtirol” doch recht konstant vertreten.
Wenn nun ein Friseursalon für seine Kunden keinen Bildungsauftrag verspürt, kann man das ja hinnehmen, möchte man doch einem heißgeföhnten Gehirn nur Leichtes und Bekömmliches zumuten. Für öffentliche Wartesäle in den Sanitätsbetrieben und in Arztpraxen ist diese Einstellung aber absolut nicht zu verstehen.
Um dem Kostenargument den Wind aus den Segeln zu nehmen, sei an dieser Stelle eine Auflistung von deutschen kostenlosen wissenschaftlichen und technischen Zeitschriften genannt, welche dem entsprechenden Blog-Artikel von Florian Freistetter entnommen ist:
- Forschungsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft
- research.eu, das Magazin des Europäischen Forschungsraums
- GENOMXPRESS, das Magazin verschiedener Genomforschungsnetzwerke
- weiter.vorn, das Magazin der Fraunhofer-Gesellschaft
- Maßstäbe der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
- DLR-Magazin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
- Einblick des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg

Also all ihr Ärzte da draußen, ihr Schwestern, ihr Friseusen und Einkauf-Spezialisten, tut etwas für die naturwissenschaftlich-technische Bildung des Landes, es ist kostenlos und wirkt garantiert!
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Am morgigen 15. Jänner wird Wikipedia 10 Jahre alt. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will den Tag besonders feiern:
In nunmehr 10 Jahren sind weltweit Millionen durchaus ernsthafte und sinnvolle Beiträge für diese Online-Enzyklopädie geschrieben worden, es gibt aber auch zahlreiche Einträge mit Inhalten, die man in gewöhnlichen Enzyklopädien nicht finden würde.
Um der wissenschaftlichen Ausrichtung dieses Blog gerechnet zu werden, haben wir aus dem Kuriositätenkabinett einen Artikel über Dihydrogenmonoxid gefischt, der an dieser Stelle auszugsweise wiedergegeben werden soll:
Dihydrogen-Monoxid (DHMO) birgt unter anderem folgende Gefahren:
* Auch als ‚Hydroxylsäure‘ bekannt, ist es ein Hauptbestandteil von saurem Regen;
* Es trägt zur Bodenerosion bei;
* Es trägt zum Treibhauseffekt bei;
* Es beschleunigt Korrosion und den Ausfall elektrischer Einrichtungen;
* Übermäßige Einnahme kann zu verschiedenen unerwünschten Auswirkungen führen;
* Längerer Kontakt mit seinem festen Zustand bewirkt schwere Gewebeschäden;
* Einatmen, auch in kleinen Mengen, kann zum Tode führen;
* Sein gasförmiger Zustand kann schwere Verbrennungen hervorrufen;
* Es wurde in den Tumoren von Krebspatienten im Endstadium entdeckt;
* Für nach diesem Stoff Süchtige führt ein Entzug den sicheren Tod innerhalb von 168 Stunden herbei;
* DHMO wird in der Industrie nach wie vor benutzt, da es ein konkurrenzlos billiges Universallösungsmittel darstellt.
* Weltweit werden jedes Jahr etliche hundert – unbestritten – durch DHMO verursachte Todesfälle nachgewiesen.
* Trotzdem taucht DHMO bisher nicht auf den amtlichen Listen gefährlicher Stoffe auf.
* Bisher wurde die Einleitung ins Abwasser nicht gesetzlich verboten.
* Die Behörden sind bislang nicht bereit, die Konzentration von DHMO im Abwasser systematisch zu messen.
* Es existiert bisher keine Technologie für Kläranlagen, die diesen Stoff aus dem Abwasser entfernt.
* DHMO dient vielfach als „Trägersubstanz“ für eine unbekannte Anzahl weiterer Giftstoffe.
Ungeachtet dieser schwerwiegenden Gefahren halten Regierung und Konzerne dennoch an dem verbreiteten Einsatz fest.
Die Statistik-Daten lesen sich recht beeindruckend, hoffen wir auf viele weitere werbefreie Jahre im Dienste des Users.
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Seit Dienstag ist Peak Oil nicht mehr nur ein Thema für Ökos, Katastrophismusforscher, CO2-Faschisten und IPCC-Freimaurer. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat das Unwort “Peak Oil” nun salonfähig gemacht und die eigene Prognose des Eintreffens für diesen ungeliebten und beinahe undenkbaren Zustand auf die Zeit nach 2020 deutlich nach unten revidiert. Gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird im World Energy Outlook 2010 eine Grafik gezeigt, die es in sich hat:
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| Peak Oil: Die historische und prognostizierte weltweite Ölproduktion bis 2035. |
Man kann den krisenbedingten Einbruch der jüngsten Vergangenheit erkennen, von einer Erholung der Fördermengen kann aber keine Rede sein. Wir werden uns gerade eben mit dem ungefähren aktuellen Niveau bis 2015 durchschlagen können, wenn “noch zu entwickelnde Ölfelder” bei der Förderung mithelfen. Spätestens ab 2015 wird es aber Einbrüche geben, wenn sich keine neuen Lagerstätten finden lassen.
Diese neue Prognose deckt sich verdächtig gut mit den Vorhersagen von 2007/2008 der Engery Watch Group, deren Empfehlungen sollte sich die IEA zu Herzen nehmen. Inzwischen gibt es “business as usual”, Verbrauch senken und brav isolieren, Elektroautos sind ja auch mobil, aber Elektroschiffe und Elektroflugzeuge? Bei Literpreisen für Treibstoff jenseits der 3 Euro entschärft sich dann auch die Verkehrsbelastung.
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So manch einer nutzt die Schnapszahl 10.10.10 des Jahres zu einem unvergesslichen Hochzeitsdatum, andere wollen dem speziellen Tag ein Denkmal setzen, veröffentlichen iPhone-4-Jailbreaks oder betreiben binären Zahlenmystizismus nach Douglas Adams (die binäre Zahl 101010 ergibt 42 in dezimaler Schreibweise).
Was bleibt einem da als bereits verheirateter Familienvater an familienkompatiblen weil wenig zeitaufwändigen Aktivitäten zum Andenken an das besondere Datum: Das Tanken für 10,10 EUR. Wirklich bemerkenswert ist dabei wohl die Tatsache, dass selbst die Sekunden passen:

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