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Der nächste Freitag-Salon findet am 27. Jänner 2012, um 21.00 Uhr im Hotel Elephant (in der Hausbar im ersten Stock) statt.

Das Thema lautet: „Perspektiven der Umweltbewegungen“.

Es scheint, dass die Umweltbewegungen seit einiger Zeit an Durchschlagskraft und Unterstützung verloren haben. Die Anzahl der Umweltgruppen und auch deren Mitgliederzahlen sind rückläufig.

  • Sind die alten Umweltprobleme, wie Luftverschmutzung, Saurer Regen, Wasserverschmutzung, Abfallproblematik, all zu intensiver, zerstörerischer Landbau, intensive Massentierhaltungen, Landschaftszerstörung durch Verbauung, Regenwaldabholzung definitiv gelöst?
  • Werden Umweltbewegungen und –verbände langsam überflüssig?
  • Oder trügt der Schein nur?
  • Ist der Grund für die Krise der Umweltbewegungen ein anderer?
  • Vielleicht die Wirtschaftskrise?
  • Welche Rolle wird in Zukunft die Klimaerwärmung spielen oder die Ressourcenverknappung, die engstens mit der Umweltproblematik zusammenhängt?
  • Brauchen wir in Zukunft möglicherweise noch schlagkräftigere Umweltgruppen, um diesen Bedrohungen Herr zu werden und ganz allgemein nachhaltigere und umweltverträglichere Wirtschafts- und Lebensformen durchzusetzen?

Vielleicht kann uns Klauspeter Dissinger, Vorsitzender des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz einige Antworten auf diese Fragen geben.

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Eines hat sich an diesem Abend gezeigt, wir haben uns nicht so leicht getan mit der Definition von Esoterik. Ich denke, dass damit nur die effektive Situation, wie heute mit diesem Begriff umgegangen wird, widergespiegelt wurde.

Ich möchte deshalb noch einmal die Definition laut Wikipedia in Erinnerung rufen:

„Esoterik (von griechisch σωτερικός: esōterikós: „innere“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist – im Gegensatz zu Exoterik als öffentlichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ Wissen. Daneben wird der Begriff in freier Weise für ein breites Spektrum verschiedenartiger spiritueller und okkulter Lehren und Praktiken gebraucht.“

Die erste Begriffsbestimmung kam in unserem Diskussionsabend nicht zum Zug.

Die zweite Wortbedeutung, bei der es um einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg geht, schon eher. Es fiel auf, dass wenigstens einige der Diskussionsteilnehmer immer wieder versuchten, das Gespräch auf diesen Aspekt zu lenken. Sie wollten auf diese traditionelle Bedeutung des Begriffes hinweisen, die heute immer mehr in den Hintergrund zu geraten scheint. Für sie ist Esoterik das Synonym für Spiritualität, das heißt, es geht um Gottvertrauen, die geistige Verbindung zum Transzendenten, Erkenntnis, Weisheit, Einsicht, Meditation, aber auch Begriffe, wie Mitgefühl, Toleranz, Ehrfurcht und Gleichmut. Im heutigen, wieder stärker werdenden Hang zum Esoterischen sehen sie vor allem diese Komponente, sie sehen den suchenden Menschen, der heute mehr denn je gefordert ist. Althergebrachte Vorstellungen, Überzeugungen, Glaubenssätze und Einsichten geraten nun schon seit geraumer Zeit ins Wanken, moderne, an unsere technisierte Welt gebundene Wertvorstellungen erscheinen für viele keine wahre Alternative darzustellen, weshalb viel von Orientierungslosigkeit, Verlorenheit, Unsicherheiten und Verlust an echten Werten die Rede ist. Es wird auch von einer Zeit der Paradigmenwechsel und des Umbruchs gesprochen. Es ist deshalb mehr als verständlich, dass der Mensch sich wieder verstärkt auf die Suche nach geistigen, inneren Werten begibt und dass somit die Esoterik eine neue Renaissance erlebt.

Viel mehr ging es in der Diskussion beim Freitagsalon aber um die dritte der oben genannten Definitionen, laut der es sich bei Esoterik um einen Sammelbegriff für alle möglichen spirituellen und auch okkulten Lehren und Praktiken geht.

Damit sind wir auch schon an jenem Punkt angelangt, der einen gewissen Disput ausgelöst hat und er steckt im Wörtchen okkult. Okkultismus ist eindeutig negativ besetzt. Wenn also Esoterik mit okkulten Dingen in Verbindung gebracht wird, dann ist die Skepsis ihr gegenüber leicht erklärbar.

Mit Karin Wallnöfer hatten wir eine Expertin für Orientalistik in unsere Runde. Nach ihrem Studium über Chinesologie in Bologna beschäftigte sie sich mit TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und zwar insbesonders mit der chinesischen Ernährungslehre, mit Shiatsu und Qigong. Aber auch über eine Reihe anderer Praktiken wie Reiki, sowie über Begriffe wie Karma, Chakra, Qi usw. weiß sie Bescheid.

All dies wird von vielen unter den Überbegriff Esoterik eingeordnet und nicht immer nur positiv bewertet. Zu Unrecht wie Karin feststellt; sie sieht das Problem der Esoterik eher als „ein großes Missverständnis: die asiatischen Traditionen und Religionen entsprechen meist nur in Umrissen unseren westlichen Projektionen in Richtung “Orient”. Dass es in diesem Zusammenhang auch zu Scharlatanerie kommt ist wahr, aber wo verläuft genau die Grenze? Worauf sie mit weiteren Fragen antwortet: „Wie kann diese Grenze festgelegt werden? Durch die Wissenschaft? Ist die Wissenschaft nicht auch manchmal blind oder einfach nur beschränkt, gefangen in ihrem Paradigma? Wie oft in der Vergangenheit hat sich eine allgemein anerkannte Lehrmeinung schon im Nachhinein als falsch erwiesen?“

Für Karin können die verschiedenen, oben erwähnten Praktiken aus dem asiatischen Raum durchaus auch für uns Europäer interessant sein. Es handelt sich vorwiegend um Techniken und Übungen, Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsformen zur Kultivierung von Körper und Geist. Eingesetzt werden sie in der Gesundheitsvorsorge, in der  Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten, aber auch in der Kampfkunst.

Ein Hindernis stellt allerdings die Tatsache dar, dass wir zum einen nicht in der orientalischen Kultur aufgewachsen sind und zum zweiten, dass es für das Erlernen dieser Techniken viel Zeit braucht, vor allem für uns Europäer, die wir uns erst einmal deren Geist anfreunden müssen.

Wenn nun Wochenendseminare für Reiki u.ä. angeboten werden mit dem Versprechen von Ergebnissen, die in so kurzer Zeit eigentlich nie und nimmer erzielt werden können, so hat dies wenig mit Seriösität zu tun. Es muss alles sehr schnell gehen, unterschiedliche Dinge, die eigentlich auseinander zu halten sind, werden vermischt usw. Karin spricht in diesem Zusammenhang von einem Supermarkt der Esoterik oder auch von Fastfood-Esoterik.

Esoterikkritik ist deshalb durchaus angebracht; dies gilt besonders in jenen Fällen, in denen all zu oberflächlich mit diesen Lehren, Techniken und Praktiken umgegangen wird und die somit vielfach in reinen Konsum ausarten.

Weiters muss auch darauf verwiesen werden, dass nicht alles Esoterische aus dem Orient stammt. Homöopathie, Anthroposophie (Rudolf Steiner), Systemische Familienaufstellungen nach Hellinger, Wünschelrutengehen, Auspendeln u.ä. ordnen auch viele der Esoterik zu.

In der Diskussion hat sich schließlich gezeigt, dass in der Volksmeinung sämtliche geistig-religiöse-mystische Bewegungen sowie gewisse Gesundheits- und Körperertüchtigungspraktiken, Übungen für das seelische Gleichgewicht (insbesonders jene asiatischen Ursprungs) in den Topf der Esoterik geworfen werden. Es geht um Dinge, die vielfach rational nicht fassbar sind oder um Heilmethoden, die mit dem Placeboeffekt arbeiten oder wenigstens teilweise darauf beruhen.

Nun, viele Menschen tendieren allerdings dazu, zu all dem, was für sie nicht rational erklärbar ist, auf Abstand zu gehen. Und daraus resultiert wahrscheinlich zu einem gewissen Teil der negative Beigeschmack, der der Esoterik anhaftet.

Sicherlich gibt es auch ganz klare Missbrauchsgeschichten, sektiererische Bewegungen, die das Ihrige zu diesem Image der Esoterik beigetragen haben.

Es tauchen immer wieder Heilslehren auf, die oft sehr wenig mit Bodeständigkeit und Realitätssinn zu tun haben. Den Menschen, die sich in diesen religiös angehauchten Weltanschauungen verlieren, ist in ihrer Bewältigung des alltäglichen Lebens nicht unbedingt oder höchstens kurzfristig geholfen (solange der Verdrängungsmechanismus funktioniert). Auch gesellschaftspolitisch haben derlei Strömungen eine gewisse Tragweite. Wenn sie zu fatalistischen Haltungen oder in den Fanatismus führen, wirkt sich das aus demokratiepolitischer Sicht ganz sicherlich nicht positiv aus. Es geht beim Betroffenen entweder das Interesse für das Gemeinschaftliche oder umgekehrt das Gefühl für die persönliche Eigenständigkeit verloren. Für die Gesellschaft und letztlich auch für den Einzelnen ist beides in jedem Falle schädlich.

In diesem Sinne erscheint eine gewisse Skepsis gegenüber dem Esoterischen durchaus verständlich.

Andererseits sollte aber nicht übersehen werden, dass es sich vielfach um Techniken und Praktiken handelt, die den Menschen – völlig abseits von irgendwelchen ideologischen, weltanschaulichen oder auch religiösen Vorstellungen – Möglichkeiten bieten, zum dringend notwendigen körperlichen und seelischen Ausgleich zu gelangen.

Auch die Komplementärmedizin mit ihren Methoden gewinnt immer mehr an Anerkennung. In so manchen Fällen, wo die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende war, konnten hingegen alternative Heilmethoden Erfolge aufweisen. Aber auch bei ganz normalen Beschwerden, die ohne weiteres mit Erfolg von der Schulmedizin behandelt werden können, ist nicht immer gesagt, dass dies der richtige Weg ist. Denken wir an die all zu häufige Verwendung von Antibiotika, womit zum einen erhebliche Nebenwirkungen verbunden sein können und zum anderen die Gefahr, das langfristig deren Wirkungs- und Anwendungsmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt werden – auch im Falle von Krankheiten, die ohne derartige Medikamente gar nicht heilbar sind.

Und wenn es um Placebowirkungen geht, dann muss dabei doch nicht Schlimmes dran sein. Im Gegenteil: Wer heilt, hat immer Recht; umso mehr, wenn der therapeutische und der medikamentöse Aufwand (und somit auch die Neben- und Nachwirkungen) begrenzt bleiben. Auf welche Weise auch immer man imstande ist, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, ist im Grunde egal, wichtig ist, dass es dazu kommt.

Dass es den Placeboeffekt gibt, kann mittlerweile niemand mehr abstreiten. Die Frage bleibt aber, ob sich nicht auch die Schulmedizin mehr damit auseinandersetzen sollte.

 

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Thema: „Paranoia und Wahn“

Ich, für mich persönlich, kann sagen, dass ich Wahn nun ein bisschen weniger wahnsinnig sehe. Jeden von uns kann es treffen und es gibt ihn in allen Formen.

Das hat uns Edmund Senoner sehr anschaulich und lebendig dargestellt. Ein Prozent der Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Psychose. Heute wird eine solche Krise im Leben eines Menschen auch oft mit einem Nervenzusammenbruch, einer seelischen Krise oder Erschöpfung (verbunden mit Depressionen und Angstattacken) umschrieben. Es handelt sich in jedem Fall um eine Krankheit, die geheilt werden kann, so wie auch andere Krankheiten. Nach einigen Monaten klingen in der Regel die Zustände wieder völlig ab und es bleibt nichts zurück. Sie kann nur einmal auftauchen (bei ca. 20 % der Erkrankten), oder mehrmalig (40 – 50 %) oder auch chronisch sein (20 – 30 %). Bei Frauen manifestiert sie sich im Durchschnitt schon mit 18-23 Jahren, bei den Männern im Schnitt erst im Laufe des dritten Lebensjahrzehnts. Die paranoide Wahnstörung tritt nicht schleichend ein, sondern taucht relativ abrupt auf.

Geradezu beeindruckend war auch die schier unerschöpfliche Anzahl der verschiedenen Formen von Wahn:

  • Verfolgungswahn
  • Beziehungswahn
  • Schädigungswahn
  • Verarmungswahn
  • Schuldwahn
  • Unschuldswahn
  • Krankheitswahn
  • Nichtigkeitswahn
  • Devitalisierungswahn
  • Erfinderwahn
  • Eifersuchtswahn
  • Bedrohungswahn
  • Fremdbeeinflussungswahn
  • Liebeswahn
  • Querulantenwahn
  • Reichtumswahn
  • Untergangswahn
  • Verdammungswahn
  • Religiöser Wahn
  • Esoterischer Wahn

Der Größenwahn scheint eine besondere Stellung einzunehmen. Von diesem werden nämlich noch einmal verschieden Facetten unterschieden:

  • Politischer Wahn
  • Religiöser Wahn (als Heilsauftrag)
  • Wahnhafte Erhöhung der eigenen Person
  • Heilswahn
  • Weltverbesserungs- oder Welterneuerungswahn
  • Omnipotenzwahn

 

Schließlich gibt es auch noch den induzierten Wahn, wenn die Wahnvorstellungen einer Person von deren PartnerIn oder Kinder übernommen werden.

Bei einer Psychose oder einer Wahnerkrankung geht es um einen verstellten Bezug zur Wirklichkeit, um ein verändertes Denken und Wollen. Es wird eine zweite Wirklichkeit wahrgenommen; es geht umd Verrücktsein (ver-rückt in eine andere Welt).

Als Ursachen für eine Wahnerkrankung werden vor allem drei genannt:

  • Genetische Veranlagung
  • Organische Veränderungen (verursacht durch Drogen z.B.)
  • Stressige Lebenssituationen (betrifft bevorzugt Menschen, die Schwierigkeiten bei Problembewältigungen haben; diese tendieren dann auch dazu, sich in eine zweite Welt hineinzubegeben, auch mithilfe von Drogen)

Es gibt Orte oder Talschaften, die eine überdurchschnittliche Häufigkeit an Wahnerkrankungen aufweisen. Dies kann auf besonders traumatische Ereignisse zurückzuführen sein, die sich dort in jüngster Zeit oder auch bereits vor einiger Zeit ergeben haben. In Lüsen wird damit ein Brandereignis in Verbindung gebracht, bei dem das gesamte Dorf zerstört wurde.

Eine paranoide Wahnstörung ist, wie bereits erwähnt, heilbar. Eine medikamentöse Behandlung ist allerdings nicht sehr beliebt, da sie in der Regel mit verschiedenen Nebenwirkungen verbunden ist, wie Zittern, Schwitzen, Speichelbildung, oder starre Bewegungen.

In Bad Bachgard werden paranoide Fälle in der Regel nicht behandelt. Bei paranoiden Wahnerkrankungen ist es wichtig, dass der Betroffene die nötige Ruhe findet, er sollte sich vor allem mit sich beschäftigen, zu sich finden. In Bachgard hingegen ist gerade die Begegnung unter den Menschen sehr wichtig und das könnte im Fall von Paranoia eher kontraproduktiv sein.

In der Regel kann auch gesagt werden, dass mit dem Älterwerden Wahnattacken besser begegnet werden kann. Durch die Lebenserfahrungen nehmen die Lösungskompetenzen und –strategien sowie ganz allgemein die Lebensbewältigungskompetenzen zu.

Was auch nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, dass die Angehörigen in der akuten Phase der Krankheit mitunter stärker gefordert sind als der Betroffene selbst, der möglicherweise in seiner Welt des Wahns lebt und die Außenwelt gar nicht mehr so richtig wahrnimmt.

Wahnerkrankungen nehmen tendenziell zu. Das mag wohl auch damit zu tun haben, dass es heute ein allgemein anerkanntes, vorgegebenes Weltbild nicht mehr gibt und dass eine solide Bodenständigkeit bei den Menschen zunehmend abhanden kommt. Weltuntergangsstimmungen, Verschwörungstheorien, Depressionen verbreiten sich immer mehr, was in Zeiten der Krise, der wirtschaftlichen Unsicherheiten und der allgemein relativ wenig rosigen Zukunftsperspektiven nicht weiter verwunderlich ist.

Edmund kam dann auf die so genannte paranoide Persönlichkeit zu sprechen. Er begann mit den verschiedenen Persönlichkeitsstilen und erwähnte gleichzeitig, in welche Persönlichkeitsstörungen diese jeweils münden können:

  • gewissenhaft >>>>>>>>>>> zwanghaft
  • selbstbewusst >>>>>>>>>> narzisstisch
  • dramatisch >>>>>>>>>>>>> histrionisch
  • vorsichtig >>>>>>>>>>>>>> paranoid
  • sprunghaft >>>>>>>>>>>>> borderline
  • anhänglich >>>>>>>>>>>>> dependent
  • lässig >>>>>>>>>>>>>>>>> passiv-aggressiv
  • exzentrisch >>>>>>>>>>>>> schizotypisch
  • ungesellig >>>>>>>>>>>>>> schizoid
  • abenteuerlich >>>>>>>>>>> antisozial
  • aufopfernd >>>>>>>>>>>>> selbstschädigend
  • aggressiv >>>>>>>>>>>>>> sadistisch
  • sensibel >>>>>>>>>>>>>>> selbtsunsicher

Eine paranoide Persönlichkeitsstörung hängt mit einem vorsichtigen und wachsamen Persönlichkeitsstil zusammen. Edmund hat eine paranoide Person folgendermaßen charakterisiert:

  • wachsam
  • eifersüchtig
  • streitsüchtig
  • beleidigt
  • ständig zu Gegenschlägen bereit
  • wenig humorvoll
  • anklagend
  • misstrauisch
  • pseudoquerulant
  • unnachgiebig
  • rational
  • emotional kalt

Die Diskussion über die ganz normale Paranoia des Durchschnittsmenschen ist allerdings etwas zu kurz gekommen. Aber vielleicht wird lieber über die anderen gesprochen als über sich selbst.

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Der nächste Freitag-Salon findet am 30. Dezember 2011, um 21.00 Uhr im Hotel Elephant (in der Hausbar im ersten Stock) statt.

Das Thema lautet: „Esoterik“.

Esoterik ist in aller Munde. Es gibt eine Vielzahl von esoterischen Richtungen, Zirkeln, Praktiken und die Buchhandlungen sind voll von esoterischer Literatur. Was fällt nun aber genau in den Bereich der Esoterik und was nicht, wo verlaufen die Grenzen? Damit ihr euch schon mal im Vorfeld den einen oder anderen Gedanken zum Thema machen könnt, habe ich die Definition für Esoterik laut Wikipedia herausgesucht:

„Esoterik (von griechisch σωτερικός: esōterikós: „innere“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist – im Gegensatz zu Exoterik als öffentlichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ Wissen. Daneben wird der Begriff in freier Weise für ein breites Spektrum verschiedenartiger spiritueller und okkulter Lehren und Praktiken gebraucht.“

Karin Wallnöfer (Laurea in storia orientale, Expertin für chinesische Medizin, Shiatsu-Praktikerin) wird uns auf unserer Reise durch die esoterische Welt, die sie recht gut kennt, begleiten.

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Der nächste Freitag-Salon findet am 25. November 2011, um 21.00 Uhr im Hotel Elephant (in der Hausbar im ersten Stock) statt.

Das Thema lautet: „Paranoia und Wahn“.

Unter dem Begriff Paranoia kann eine psychotische Störung oder eine so genannte paranoide Neigung gemeint sein.

Im ersten Fall geht es um eine schwerwiegende Krankheit (mit Verfolgungsängsten und Verfolgungswahn), die medizinisch behandelt werden muss.

Was ist aber unter einer paranoiden Persönlichkeit zu verstehen?

Dabei geht es um übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Kränkbarkeit und Misstrauen. Handlungen anderer werden sehr schnell als feindselig und verächtlich interpretiert. Ich glaube, dass derlei Verhalten sehr häufig vorkommen und zwar sowohl im privaten Umfeld als auch in der Arbeitswelt. Eine Diskussion zu diesem Thema erscheint deshalb in vielerlei Hinsicht interessant auch darüber, wie man sich vielleicht vor derartigen Reaktionen schützen kann.

Gast des Abends ist Edmund Senoner. Als Psychotherapeut in Bad Bachgart ist er immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert.

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