Veröffentlicht von Endymion in Astronomie, Natur & Umwelt, Raumfahrt, Tags: CO2, Dünen, HiRISE, Mars, Mars Reconnaissance Orbiter, NASA, Saturn, Wüstenplanet
Nachdem wir schon vor einiger Zeit die künstlerischen Qualitäten von Mutter Natur am Beispiel Saturn vor Augen geführt haben, ist nun der Mars an der Reihe. Die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter gibt uns mit der hochauflösenden HiRISE-Camera atemberaubende Einblicke in unseren planetaren Nachbar. Als trockener und eisiger Planet zeigt er uns alle von der Erde bekannten Dünenformen und auf Grund der Kombination einer dünnen Atmosphäre mit niedrigen Temperaturen auch noch ein paar mehr:
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| Dünen und andere Oberflächenstrukturen auf dem Mars (alle Bilder © NASA/JPL/University of Arizona). |
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Der Artikel zur Blog-Szene in Südtirol muss revidiert werden: Zur Masse der Touristik-Blogs gesellt sich nun das Esoterik-Blog “Mein Chiron” von Willy Lempfrecher, den eine zugehörige Google-Suche zum Thema “Südtirol Blog”, “Blog Südtirol” oder “Blog aus Südtirol” bislang aber noch nicht ausspuckt.
Auf der Erklärungsseite zu Chiron ist zu lesen, dass
Saturn … eine Stagnation erzeugen [kann], oder eine Sackgasse.
Wenn sich die Naturwissenschaft am Ringplaneten versucht, kann davon aber keine Rede sein, setzt man die aktuellen Bilder der Cassini-Verlängerungsmission “Cassini Equinox” zu Grunde. Auf “The Big Picture” sind 24 fantastische Bilder aus dem Saturnsystem zu sehen, die einfach nur atemberaubend sind.
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| Der Saturnmond Rhea Richtung Ringebene und Saturn. |
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Nachdem heute auf der Google-Homepage ein Feiertagslogo zum Thema Halloween zu sehen ist, zieht auch die NASA nach und verspricht, den bereits erlebten Ergebnissen beim Saturn durch die Sonde Cassini-Huygens weitere folgen zu lassen:
As we begin our new Equinox mission at Saturn, the Cassini-Huygens team sends “best witches” for a happy, healthy and fun Halloween.
We’ve enjoyed sharing stunning images and exciting results of Cassini’s first four years at Saturn – and promise to scare up many more treats as we continue studying the eerie glow of Saturn’s rings, the spine-tingling thunder on the planet, the hair-raising jets on Enceladus, and the murky brew on Titan.
Frei übersetzt:
Da wir nun unsere Äquinoktien-Mission beim Saturn beginnen, schickt das Cassini-Huygens-Team “best witches” für ein glückliches, gesundes und lustiges Halloween.
Wir haben es genossen, atemberaubende Bilder und spannende Cassini-Ergebnisse der ersten vier Jahre beim Saturn zu teilen und versprechen weiterhin mit Hochgenüssen zu erschrecken, ob das nun die Untersuchung des unheimlichen Scheinens des Saturn-Ringe, der Rückenmark-erschütternde Donner auf dem Planeten oder die trübe Brühe auf Titan ist, oder ob einem die Jets auf Enceladus die Haare zu Berge stehen lassen.


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Seit Juli 2004, also gut 4 Jahren, ziert ein markanter Satz alle NASA-Newsletters über die überaus erfolgreiche Saturn-Sonde Cassini: “The Cassini spacecraft is in an excellent state of health and all subsystems are operating normally.” Eventuell hat man dies zum Anlass genommen, ein paar risikoreichere Manöver ins Auge zu fassen und einige der Saturn-Monde mit einem nahen Fly-By genauer unter die Lupe zu nehmen.
Der Mond Enceladus ist dabei besonders interessant, hat er doch ein eigenes Magnetfeld und eine dünne Wasserdampf-Atmosphäre. Am 11. August näherte sich Cassini dem Mond bis auf 50 km und hatte dabei alle seine Kameras im Einsatz. Die zugehörigen Bilder trudeln auf der NASA-Seite nur langsam ein, speziell die Nah-Aufnahmen fehlen noch zur Gänze. Die folgenden 2 Bilder zeigen Enceladus aus 161.000 km Entfernung (Auflösung: 962 m/Pixel) und 4.742 km Entfernung (Auflösung: 30 m/Pixel).
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| Enceladus aus 161.000 km Entfernung (Auflösung: 962 m/Pixel). |
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| Enceladus aus 4.742 km Entfernung (Auflösung: 30 m/Pixel). |
Der Künstler Karl Kofoed stellt sich eine Sonnenaufgang auf Enceladus mit Sonnenhalo und Wasserfontänen so vor:

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