Yearly Archives: 2009

10 coole Dinge nach dem Tod von Internet Explorer 6

von |16. April 2009|

James Edwards listet in seinem Blog-Artikel 10 coole Dinge auf, die durch den Tod von IE6 endlich möglich werden:

1. Child-Selektoren
2. 24-Bit-PNGs mit Alphakanal
3. Attribut-Selektoren auf der Basis von CSS2 oder CSS3
4. Nutzung eines weiten Bereiches aller möglichen display-Eigenschaften
5. Verwendung von min-width und max-width
6. Verzicht auf 90% aller CSS-Hacks
7. Nutzung des Abkürzungs-Elementes
8. Konsistentes Verhalten des z-index
9. Verkürzung der Entwicklungszeit und schlussendlich Zeit- bzw. Geldersparnis
10. Die Genusskomponente der Web-Entwicklung gerät wieder in den Mittelpunkt

Bleibt nur zu hoffen, dass alle diesbezüglichen Bemühungen zum IE6-Todesmarsch auch Früchte tragen…

Google Earth Update für Südtirol

von |14. April 2009|

Google hat über das Osterwochenende für etliche Orte auf der Erde höher aufgelöste Satellitenbilder in Google Earth zu Verfügung gestellt und ein zugehöriges Quiz gestartet. Im Unterschied zu früheren Updates ist Google Maps nicht mitgezogen worden und wird wohl später folgen. Also lässt sich dieser Unterschied dazu verwenden, die Bereiche mit Aktualisierungen zu identifizieren, die aktuell bekannte Liste von Updates lässt sich aber auch um Südtirol erweitern, wie das folgende Beispiel aus Brixen zeigt:

Das Rondell in Brixen an der Pustertaler Kreuzung auf Google Maps.

Das Rondell in Brixen an der Pustertaler Kreuzung auf Google Earth.

Komischerweise ist auf der niedriger aufgelösten Google-Maps-Variante bereits das Rondell zu sehen, auf den „neuen“ Google-Earth-Bildern hingegen noch nicht?

Google macht Farbsuche bei Bildern zugänglich

von |9. April 2009|

Google hat nun den vor Kurzem eingeführten Parameter zur Farbsuche bei Bildern über das User-Interface und damit einer breiten Masse von Usern zugänglich gemacht. Vorerst findet sich die Farboption nur auf der englischen Seite, andere Sprachen sollen folgen.

Suche nach roten Bildern zum Suchbegriff „Südtirol“:

Suche nach grünen Bildern zum Suchbegriff „Südtirol“:

Suche nach blauen Bildern zum Suchbegriff „Südtirol“:

1. April: Google Suggest ist freigeschaltet

von |2. April 2009|

Beinah unbemerkt neben allerlei Aprilscherzen hat Google Deutschland gestern Google Suggest freigeschaltet und zeigt schon während des Eintippens eines Suchbegriffs eine Liste von passenden Suchwörtern samt der gerundeten Anzahl Ergebnisse an.

Die Macher von Suedtirol.info könnten sich daran ein Beispiel nehmen, drängt sich dort doch immer noch die Hauptfrage auf:

Wo ist die Suchfunktion???

Man kann nach dem Ort und der Region suchen und die Zeit einschränken, aber wie findet man alle Wellness-Hotels, wie alle Naturhotels, wie ein Skigebiet mit Kinderangebot, wo kann ich am besten Langlaufen und wer hat die schönste Rodelpiste?

Und was weiß die Seite über den Ötzi? Aktuelle führt der kürzeste Weg zum verschrumpeltsten Südtiroler über den Link „Museen und Bergwerke“ und dem dann folgenden Newsbeitrag „Ötzi aus allen Blickwinkeln“.

Andere Portale verkürzen den Weg zu bestimmten Seitenbereichen über so was Natürliches wie ein Eingabefeld mit zugehörigem Button „Suche“, auch wenn der ab und zu in Flash realisiert ist und damit auf etlichen Rechnern entweder erst über eine Nachinstallation (Firefox kommt in der Standardkonfiguration ohne Flash daher) oder im Falle etlicher mobiler Endgeräte überhaupt nicht erreichbar ist!

Es war genau das Browsen in verschachtelten Unterkategorien, welches Yahoo auf den ewigen 2. Platz nach Google verdonnert hat!

Mars-500: Virtueller Flug zum roten Planeten

von |30. März 2009|

Bei der Isolationsstudie Mars-500 in Moskau soll eine grundlegende Frage der bemannten interplanetaren Raumfahrt geklärt werden: Ist es möglich, die physische und psychische Gesundheit eines Menschen unter den extremen Bedingungen eines Fluges zum Mars gewährleisten?

Ein bemannter Flug zum Mars erfordert die Lösung vieler Probleme. Die wichtigste unter ihnen ist das Problem der biomedizinischen Unterstützung der Besatzung. Auf der einen Seite ist der Mensch zu einem großen Teil für den erfolgreichen Ausgang der Mission verantwortlich. Gleichzeitig ist er als einfache „Kohlenstoffeinheit“ der am meisten gefährdete Faktor im System „Crew-Raumschiff“.

Für eine Verfeinerung der Strategie und der Absicherung der Realisierung wird ab morgen am Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) der Russischen Akademie der Wissenschaften im Moskau ein Boden-Experiment durchgeführt, das für die Dauer von zunächst 105 Tagen mit 6 Mann Besatzung einen bemannten Raumflug simuliert. Ab Dezember 2009 sollen die Container dann für 520 Tage bezogen werden.

Die Mars-500-Isolationskammer im IBMP in Moskau besteht aus mehreren Modulen. Die lange Röhre links beherbergt den Wohn- und Arbeitsbereich, rechts oben ist der Container für die künstliche Marsoberfläche zu sehen.

Als Ergebnis des Experiments werden Daten erwartet, um die Konzeption der biomedizinischen Unterstützung, die Formulierung der Anforderungen an die Flug-Konzeption im Allgemeinen sowie die Realisierung der Mars Expeditionary Complex und der Life Support Systems der Besatzung für einen bemannten Marsflug zu ermöglichen.

Auf den Webseiten des Projektes können weitere Details erfahren werden.