Mit “Klima” getaggte Einträge

Nicht nur Browser haben Ihren Kipppunkt, auch in der Natur kann man welche finden.

Nach einer neuen Untersuchung von Richard F. Katz (University of Oxford) und M. Grae Worster (University of Cambridge) hat mit dem Pine-Island-Gletscher eines der großen Eisreservoire der Antarktis wegen der massiven Verluste der letzten Jahrzehnte den “Point of no return” überschritten. Die Forscher stellen in den Proceedings of the Royal Society ein neues Modell des Gletschers vor (DOI: 10.1098/rspa.2009.0434), welches das Auftreten von dynamischen Instabilitäten im System Gletscher-Schelfeis untersucht.

Der Pine-Island-Gletscher im Jahre 2008

Das Ergebnis reiht sich in die Serie von mehr oder weniger unbeachteten Klima-Hiobsbotschaften der letzten Zeit: Der Gletscher könnte innerhalb 100 Jahren zwischen 50% und 100% seiner Masse verlieren, was einer Erhöhung des Meeresspiegels von 24 cm bis 52 cm gleichkäme.

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Nachdem Vertreter der Climategate-Gilde und Gegenspieler aus der Achse des Blöden ihre wechselseitigen Argumente zur Genüge dargelegt haben, Copenhagen seit Tagen läuft und jedes Land für sich selber die besten Bedingungen herauszuholen versucht, seien hier ein paar allgemeine Fragen in den Raum gestellt:

1. Wem würde eine IPCC-Verschwörung denn großartigen Nutzen bringen?
2. Ist es in Ordnung, die Folgen des real vorhandenen Klimawandels zu ignorieren, nur weil die Erderwärmung keine anthropogenen Ursachen hat?
3. Sollen wir weiter auf begrenzte fossile Brennstoffe setzen, nur weil gar keine Klimaerwärmung stattfindet?
4. Ist Umweltschutz nebensächlich, nur weil sich die Erde nicht selber schützen kann?
5. Was, wenn wir eine bessere Welt für nichts schaffen wollen?
6. Haben wir was davon, wenn die schlimmste aller Konsequenzen für zeitgerechtes Handeln einfach nur ein sauberer Planet ist?

A better world for nothing

Nichts tun ist wohl die letzte Option und käme einem Kraftwerksgau gleich, der ignoriert wird, nur weil er von einem Erdbeben und nicht durch menschliches Versagen verursacht wurde. Schon gegenwärtig sind Millionen von Menschen bedroht, aber wir kriegen ja selbst das Hungerproblem nicht in den Griff, trotz oder vielleicht auch wegen der immensen technischen Möglichkeiten.

Mit Stromerzeugung, Mobilität und Nahrungsproduktion sind, immer laut “Klimahysteriker”, die drei Hauptschuldigen des Klimawandels genannt und grenzenloses Wachstum steht Pate. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet aber nicht Stillstand, qualitatives Wachstum ohne Ausbeutung der Rohstoffe bringt allen was, den bezahlten oder unbezahlten Skeptikern, Klimatrollen, Verschwörungstheoretikern und Spurengasleugnern ebenso wie den Ökos, Katastrophismusforschern, CO2-Faschisten und IPCC-Freimaurern.

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Während die Welt darüber streitet, ob der Klimawandel allenfalls eine hitzige Debatte in den Köpfen der Klima-Gläubigen darstellt oder doch mehr Beachtung verdient, haben 26 namhafte Klimawissenschaftler im Vorfeld der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 ein Update zum Weltklima geliefert, welches als “The Copenhagen Diagnosis” auch einen griffigen Titel erhalten hat.

The Copenhagen Diagnosis

Laut Diagnose sind die die bedeutendsten Forschungsergebnisse die folgenden:

  • Plötzlicher Anstieg der Treibhausgas-Emissionen
  • Aktuelle globale Erwärmung hat anthropogene Ursachen
  • Rasches Schmelzen von Eisdecken, Gletschern und Eiskappen
  • Beschleunigtes Verschwinden des arktische Meereises
  • Beschleunigter Anstieg der Meeresspiegel
  • Korrektur nach oben der Prognosen zum Anstieg des Meeresspiegels
  • Zögerliches Handeln impliziert Schäden, die nicht mehr gutzumachen sind
  • Maximum der CO2-Emissionen muss bald kommen, um Temperaturanstieg auf erträgliche 2 °C bis 2100 zu begrenzen

Die kommenden Tage in Kopenhagen werden zeigen, ob sich die aktuell um so mehr bedrohte Art “Klimawissenschaftler” gegen Profit-orientierte Lobbies behaupten kann oder in nicht allzu ferner Zukunft eine Abwandlung der alten H.-G.-Wells-Grabinschrift die Runde macht:

We told you so, you damned fools!

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Nachdem nun zum 1. September 2009 die 100-W-Glühbirnen per EU-Verordnung aus dem Verkehr gezogen wurden, lieferte ein Welt-Artikel nun alle Gründe dieser Welt, wieder zur altehrwürdigen Edison-Erfindung zurückzukehren.

Georg Hoffmann von Primaklima fasst brilliant zusammen

Bald schon gibt es nur noch illegalen Glühbirnenverkauf, erst unter der Theke und dann in Rotlichtvierteln (sic!) am Hafen. “Hey, Osram, Osram, 60 Watt” wird der genau so illegale Einwanderer an der Strassenecke einem zuzischeln. Und wir werden zahlen, einfach um dem Herzinfakt und der Diabetes noch ein paar Jahre zu entkommen. Klimaschutz und Birnenmafia haben es so gewollt.

und bricht einen regelrechten Birnenkrieg vom Zaun.

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Der Ice, Cloud and and Elevation Satellite, kurz ICESat der NASA zeigt den Eisverlust in der Arktis besonders dramatisch. In einer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Geophysical Research-Oceans wird die Verdünnung der Eisdecke zwischen den Wintern der Jahre 2004 und 2008 erläutert, zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen wurde das ältere dickere Eis durch saisonales ersetzt. Die neuen Daten sind somit ein weiterer Beleg für den aktuellen raschen Wandel in den Eisdecken der Arktis.

Eisschwund in der Arktis
Visualisierung der Eisdicke in der Arktis: Von 2003 bis 2008 ist eine Abnahme der Schicktdicke erkennbar (dickstes Eis: weiß, 4 bis 5 m dick, dünnstes Eis: dunkelblau, 0 bis 1 m dick).

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