Mit “Cassini” getaggte Einträge

Der Artikel zur Blog-Szene in Südtirol muss revidiert werden: Zur Masse der Touristik-Blogs gesellt sich nun das Esoterik-Blog “Mein Chiron” von Willy Lempfrecher, den eine zugehörige Google-Suche zum Thema “Südtirol Blog”, “Blog Südtirol” oder “Blog aus Südtirol” bislang aber noch nicht ausspuckt.

Auf der Erklärungsseite zu Chiron ist zu lesen, dass

Saturn … eine Stagnation erzeugen [kann], oder eine Sackgasse.

Wenn sich die Naturwissenschaft am Ringplaneten versucht, kann davon aber keine Rede sein, setzt man die aktuellen Bilder der Cassini-Verlängerungsmission “Cassini Equinox” zu Grunde. Auf “The Big Picture” sind 24 fantastische Bilder aus dem Saturnsystem zu sehen, die einfach nur atemberaubend sind.

Saturnmond Rhea Richtung Ringebene und Saturn
Der Saturnmond Rhea Richtung Ringebene und Saturn.

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Swing- oder Fly-by-Manöver werden bei Raummissionen genutzt, um für Raumsonden in den Gravitationsfeldern von Planeten oder Monden Schwung zu holen.

Verschiedene Cassini-Fly-bys
Verschiedene Cassini-Fly-bys an der Erde, an der Venus und am Jupiter.

Das Kabinett der ungeklärten astrophysikalischen Phänomene scheint sich um ein neues Exponat erweitert zu haben: In einer aktuellen Veröffentlichung in den Physical Review Letters (J. D. Anderson et al., Phys. Rev. Lett. 100, 091102 (2008)) wird gezeigt, dass solche Swing-by-Manöver an der Erde für die Sonden Galileo, NEAR, Cassini, Rosetta und MESSENGER Abweichungen in der erwarteten Geschwindigkeit ergaben (etwa + 13 mm/s für NEAR), deren Ursache bislang völlig im Dunkeln liegt.

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Seit Juli 2004, also gut 4 Jahren, ziert ein markanter Satz alle NASA-Newsletters über die überaus erfolgreiche Saturn-Sonde Cassini: “The Cassini spacecraft is in an excellent state of health and all subsystems are operating normally.” Eventuell hat man dies zum Anlass genommen, ein paar risikoreichere Manöver ins Auge zu fassen und einige der Saturn-Monde mit einem nahen Fly-By genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Mond Enceladus ist dabei besonders interessant, hat er doch ein eigenes Magnetfeld und eine dünne Wasserdampf-Atmosphäre. Am 11. August näherte sich Cassini dem Mond bis auf 50 km und hatte dabei alle seine Kameras im Einsatz. Die zugehörigen Bilder trudeln auf der NASA-Seite nur langsam ein, speziell die Nah-Aufnahmen fehlen noch zur Gänze. Die folgenden 2 Bilder zeigen Enceladus aus 161.000 km Entfernung (Auflösung: 962 m/Pixel) und 4.742 km Entfernung (Auflösung: 30 m/Pixel).

Enceladus aus 161.000 km Entfernung (Auflösung: 962 m/Pixel)
Enceladus aus 161.000 km Entfernung (Auflösung: 962 m/Pixel).
Enceladus aus 4.742 km Entfernung (Auflösung: 30 m/Pixel)
Enceladus aus 4.742 km Entfernung (Auflösung: 30 m/Pixel).

Der Künstler Karl Kofoed stellt sich eine Sonnenaufgang auf Enceladus mit Sonnenhalo und Wasserfontänen so vor:

Sonnenaufgang auf Enceladus mit Sonnenhalo und Wasserfontänen

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