Daily Archives: 26. April 2011

Esoterik im Brixner Freitagsalon?

von |26. April 2011|

Gerade hat Konrad die Ankündigung für den Brixner Freitagsalon dieses Monats online gestellt und Themen angerissen, die zumindest esoterisch angehaucht sind:

Traditionelle Chinesische Medizin
Shiatsu

Wird ein spannender Abend werden, mal schauen, ob sich diesmal auch ein paar zusätzliche Teilnehmer finden lassen.

Ankündigung Freitagsalon April 2011: „Chinesische Medizin“

von |26. April 2011|

Der nächste Freitag-Salon findet am 29. April 2011, um 21.00 Uhr im Hotel Elephant (in der Hausbar im ersten Stock) statt.

Thema ist die „Chinesische Medizin“. Gast des Abends wird Karin Wallnöfer sein. Nach der Laurea in Storia orientale in Bologna beschäftigte sie sich vor allem mit der chinesischen Ernährungslehre. Sie schloss darüber einen eigenen Lehrgang an der Wiener Schule für TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ab. Beruflich ist sie als Ernährungsberaterin gemäß TCM und als Shiatsupraktikerin tätig.

Die chinesische Medizin beruft sich auf Heilmethoden, die auf eine jahrhundertealte Tradition und Erfahrungswerte aufbauen. Wesentlicher Bestandteil davon ist ganz generell die Art und Weise zu leben, der Lebensstil also, und eine abgestimmte Ernährung. Auch bei uns schärft sich zusehends das Bewusstsein, dass unser Gesundheitszustand vielfach davon abhängt, wie wir insgesamt unser Leben gestalten. Gesundheitsmodelle nehmen immer mehr darauf Bezug, wofür die Lehre der chinesischen Medizin viele Inputs liefern kann.

Ganz leicht gestaltet sich allerdings nicht für uns der Zugang zur chinesischen Medizin. Kultur und Mentalität sind doch sehr unterschiedlich. Karin wird uns nicht nur die wichtigsten Grundsätze dieser Gesundheitslehre erklären, sie wird uns auch verschiedene Bezugs- und Berührungspunkte aufzeigen, die es uns ermöglichen sollen, diese Heilkunst in unsere Dienste zu stellen.

Anatoli Stepanowitsch Djatlows Spiel mit dem Feuer: 25 Jahre Tschernobyl-Katastrophe

von |26. April 2011|

Ein harmloser Versuch hätte es vor 25 Jahren werden sollen, um den Nachweis zu erbringen, dass nach einer Reaktorabschaltung wegen Stromausfall eine ausreichende Stromversorgung immer noch gewährleistet ist. Anatoli Stepanowitsch Djatlow ging als Versuchsleiter aber mit dem Kopf durch die Wand. Der betroffene Reaktor vom Typ RBMK-1000 mit seinem stark positiven Void-Koeffizienten wurde in einem unzulässig niedrigen Leistungsbereich betrieben, nachdem während des Versuches schwerwiegende Verstöße gegen geltende Sicherheitsvorschriften erfolgten.

Von den insgesamt 600.000 bis 800.000 im Einsatz befindlichen Aufräumarbeitern (Liquidatoren) waren 400.000 offiziell registriert und erhielten für Ihre Dienste die Liquidator-Medaille:

Laut WHO-Bericht von 2006 sind dem Tschnernobyl-Unfall weniger als 50 unmittelbare Todesopfer geschuldet. Andere Schätzungen liegen um einen Faktor 1.000 höher. Empfehlenswert und ausdrucksstark sind in diesem Zusammenhang die Foto-Essays von Paul Fusco.

Die Auswirkungen des Supergaus waren in ganz Europa messbar und sind heute noch spürbar.

Passend zum 25. Jahrestag hat die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) eine Tschernobyl-Themenseite online gestellt, welche umfassende Informationen zum Unglücksfall bietet.