Bei der 33. Sitzung des World Heritage Committee der UNESCO sind neben 11 neuen kulturellen Denkmälern (World Heritage Cultural Site) auch 2 neue Naturdenkmäler (World Heritage Natural Site) in die Liste des Welterbes eingetragen worden: das Wattenmeer in Deutschland/Niederlande und die Dolomiten in Italien. Die offizielle Beschreibung für die Dolomiten liest sich folgendermaßen:

Die Dolomiten (Italien) bezeichnen eine Bergkette in den norditalienischen Alpen mit 18 Gipfeln, die sich teilweise über 3.000 Meter erheben und eine Gesamtfläche von 141.903 ha einnehmen. Sie verfügen über einige der schönsten Gebirgslandschaften weltweit, mit senkrechten Wänden, steilen Klippen und einer hohen Dichte von schmalen, tiefen und langen Tälern. Das über neun Bereiche verteilte Gebiet der Dolomiten zeigt eine Vielfalt von spektakulären Landschaften von internationaler geomorphologischer Bedeutung, für welche eine Vielfalt von Türmen, Zinnen und Felswänden, glazialen Landschaftsformen und Karst-Systeme kennzeichnend ist. Für die Dolomiten sind aber dynamische Prozesse mit häufigen Erdrutschen, Überschwemmungen und Lawinen ebenso charakteristisch wie deren Beispielhaftigkeit für den Erhaltungsgrad der mesozoischen Karbonat-Plattform-Systeme mit fossilen Spuren.

Der französische Geologen Déodat de Dolomieu wäre von dem Ritterschlag wohl ebenso angetan wie wir es sein dürfen.

Als Beweis für die künstlerischen Qualitäten von Mutter Natur kehren wir nun nach den Beispielen an Hand des Saturns und des Mars wieder auf die Erde zurück:

Die Dolomiten in Italien

Sellastock Marmolada Schlern von Teis Drei Zinnen Fanes Geisler von Villnöß Langkofel Rechter Leger
Markante Strukturen der Dolomiten.

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37 Jahre nach der vielbeachteten und kontrovers diskutierten Studie zur Zukunft der Weltwirtschaft “Die Grenzen des Wachstums” (englischer Originaltitel: “The Limits to Growth”) holt der Club of Rome zu einem neuerlichen Rundumschlag aus und will im Kontinente umspannenden Großprojekt DESERTEC Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika mit Solar-, Geothermie- und Windstrom bis zum Jahr 2050 schaffen und fossile Brennstoffe zur Notfallreserve degradieren.

DESERTEC und der Club of Rome

Folgendes Zitat von Dr. Gerhard Knies von der Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) und ebenfalls Club-Of-Rome-Mitglied, dient als Arbeitsgrundlage:

Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht.

Ein Zusammenfassung der Arbeitshypothesen lässt sich wie folgt lesen:

  • Erneuerbare Energie ist auf der Erde im Überfluss vorhanden.
  • DESERTEC will die größte Quelle, Solarenergie aus den Wüsten der Erde, weltweit nutzbar machen.
  • Mehr als 90% der Weltbevölkerung wohnen weniger als 3.000 km von den Wüsten entfernt und können sauberen Wüstenstrom erhalten.
  • DESERTEC bietet eine integrierte Lösung für eine Reihe von globalen Kernproblemen der kommenden Jahrzehnte: Energiemangel, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit und Klimawandel.
  • Die Umsetzung kann sofort beginnen, da alle notwendigen Technologien vorhanden und erprobt sind.

Kernidee des DESERTEC-Konzeptes ist es, im Nahen Osten (engl. Middle East) und Nord-Afrika (abgekürzt MENA) mittels solarthermischer Kraftwerke und Windparks die Stromerzeugung zu forcieren und den sauberen Strom dann über HVDC-Leitungen (High Voltage Direct Current, Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) in diese Gebiete zu bringen, ab 2020 soll dann Europa versorgt werden (abgekürzt EUMENA).

Infrastruktur-Schema für DESERTEC-Konzept in Eoropa, dem Nahen Osten und Nord-Afrika
Infrastruktur-Schema für das DESERTEC-Konzept zur eine nachhaltige Stromversorgung in Eoropa, dem Nahen Osten und Nord-Afrika.

Unbedingt bedenkenswert auch der Schlusssatz des Red Papers:

Rechtzeitiger Klimaschutz ist der ultimative Intelligenztest der Spezies Mensch.

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Robert J. Scherrer von der Vanderbilt University in Nashville/Tennessee erbrachte in einem auf arXiv.org veröffentlichten Paper den unglaublichen Nachweis, dass sich die fundamentale und wohl sympathischste aller Naturkonstanten Pi mit der Zeit zu ändern scheint. In einem eigenen Modell wird diese Veränderung durch das Lecken von Pi in eine höhere Dimension erklärt, wenn man unser beobachtbares Universum als 4-dimensionale Brane versteht, die in einen 5-dimensionalen “Bulk” eingeschlossen ist.

Geometrische Verzerrung durch Lecken von Pi in eine höhere Dimension
Geometrische Verzerrung durch das Lecken von Pi in eine höhere Dimension.

Die sich ergebende geometrische Verzerrung kann sogar an den Rädern von fahrenden Transportmitteln wie z. B. Autos gesichtet werden. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Effekt zu einer beschleunigten Expansion des Universums führen kann.

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Seit 18. Juni bloggt Nature News über die größte Leistung der Menschheit, gedenkt des 40-jährigen Jubiläums der bemannten Mondlandung und zeigt die Etappen der Vorbereitungen 40 Jahre zeitversetzt in einem eigenen Twitter-Account, ob das nun technische Meilensteine, politische Herausforderungen oder zugehörige Ereignisse sind, die vor 40 Jahren die Welt in Staunen versetzt haben.

40 Jahre Mondlandung

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Nachdem gestern der UN-Welt-Ozean-Tag über die Bühne gegangen ist, veröffentlichte das United Nations Environment Programme (UNEP) und die Ocean Conservancy am gleichen Tag auch einen Report über den weltweiten Ozeanmüll, der erstmals die Abfallsituation in den Weltmeeren zum Thema hat und ein mehr als düsteres Bild zeichnet.

Ocean-Conservancy-Präsidentin Vikki Spruill bringt es auf den Punkt:

Der Ozean ist unser Lebenserhaltungssystem. Er liefert viel von dem Sauerstoff, den wir atmen, von der Nahrung, die wir essen, und das Klima, das wir zum überleben brauchen. Dennoch bedroht Müll weiter seine Gesundheit.

Ozean-Müll sammelt sich an den Küsten

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