War bislang die Elektrolyse das Verfahren der Wahl zur Erzeugung von Wasserstoff, ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Technische Thermodynamik in Köln erstmals gelungen, das Gas mittels Sonnenenergie in einer 100-kW-Pilotanlage in Almería in (Spanien) in einem thermodynamischen Kreisprozess regenerativ und damit CO2-frei zu produzieren.
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| Der Solarreceiver auf dem Turmkraftwerk. |
In der Anlage der DLR-Wissenschaftler sammelt ein Heliostaten-Feld die Sonnenstrahlung, um die zwei je 1 m2 großen Reaktormodule über die Sonnenstrahlung eines Heliostaten-Feldes zu erhitzen. Durch die poröse Keramik der Module strömt Wasserdampf, Metalloxid auf der Oberfläche senkt die freie Enthalpie der Wasseraufspaltung auf negative Werte ab, sodass Wasserstoff entsteht. Der überflüssige Sauerstoff führt zu einer höheren Oxidation der Oberfläche, er kann aber durch höhere Temperaturen von 1200 °C wieder ausgetrieben werden. Somit wechseln sich die beiden Module bei Wasserstofferzeugung und Regeneration kontinuierlich ab.
Der mögliche Wirkungsgrad soll in den kommenden Monaten ermittelt werden, eine Skalierung der 100-kW-Pilotanlage auf den MW-Bereich soll problemlos möglich sein.
Wie wäre es, wenn Print-, Fernseh- und Online-Medien derartige Berichte lang und breit treten würden, anstatt Vorzeigeunternehmen durch den Dreck zu ziehen?
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Das Argonne National Laboratory vom U.S. Department of Energy hat jüngst die Emissionsdaten eines BMW Hydrogen 7 geprüft und bestätigt dem Motor ein Übertreffen der äußerst restriktiven SULEV-Emissionswerte (Super Ultra Low Emissions Vehicle), den weltweit aktuell restriktivsten Vorgaben bezüglich Schadstoffabgabe.
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| Der BMW Hydrogen 7 auf dem Teststand. |
Die BMW-Hydrogen-7-Emissionen entsprachen nur einem Bruchteil des SUELV-Pegels und machen das Gefährt damit zu einem der emssionsärmsten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zusätzlich zeigen die Testergebnisse, dass der 12-Zylinder-Motor den Schadstoffanteil für einige Luftkomponenten durch die Verbrennung verringert, im gewissen Sinne also sogar die Luft reinigt.
Aktuell steht einer weiten Verbreitung des Wasserstoffantriebes hauptsächlich die schlechte Versorgung mit entsprehenden Tankstellen im Wege. Wissenschaftler am Argonne National Laboratory glauben mittles chemisch manipulierter Algen Wasserstoff herstellen zu können. Einige Algentypen beinhalten das Enzym Hydrogenase, welches im Stande ist, kleine Mengen von Wasserstoff zu produzieren. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um David Tiede versuchen den für die Wasserstoffproduktion verantwortlichen Teil des Enzyms zu isolieren und in den Photosyntheseprozess einzubauen. Das Ergebnis könnte eine größere Menge Wasserstoff sein, möglicherweise im Gleichgewicht mit der Menge an erzeugtem Sauerstoff. Der im natürlichen Ablauf sehr geringe Wirkungsgrad dieses Prozesses soll durch biothechnologische Methoden auf 5% bis 10% erhöht werden, um wirtschaftlich eingesetzt werden zu können. Wird diese Hürde genommen, hat die Methode entscheidene Vorteile gegenüber der Ethanol-Gewinnung durch Fermentation: Der Prozess läuft in geschlossenen Systemen an fast jedem belibigen Ort und ohne Energiezufuhr von außen ab, es gibt keine Konkurrenz zu Anbauflächen für Lebensmittel, ohne Wurzeln und Früchte sind Algen wesentlich leichter zu ernten.
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