Mit “Google” getaggte Einträge

Vor einiger Zeit haben wir uns darüber ausgelassen, dass die Südtiroler Blog-Landschaft mehr oder weniger vollkommen vom Tourismus eingenommen ist, zumindest führten die ersten 50 Google-Treffer-Listen zu Begriffen wie “Südtirol Blog” oder “Blog Südtirol” fast ausschließlich Blogs auf, welche weitläufig mit der Tourismus-Branche zusammenhängen.

Südtirol-Dachmarke

Heute haben wir bemerkt, dass Google für eben diese Suchbegriffkombination “Südtirol Blog” an der 15. Stelle, also relativ prominent auf der 2. Seite auch unseren Blog führt, welcher weitestgehend wertfrei Naturwissenschaften und Technik zum Thema hat und trotzdem aus Südtirol kommt.

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Google und die X Prize Foundation schreiben mit Google Lunar X PRIZE 30 Millionen USD Preisgeld aus, um innerhalb 31. Dezember 2012 einen Roboter auf der Mondoberfläche sicher zu landen, damit eine Strecke von 500 m zurückzulegen sowie Bilder und Daten zur Erde zurückzuschicken. Teilnehmende Teams müssen mindestens zu 90% privat finanziert sein und sich als solche bis spätestens 31. Dezember 2010 registrieren.

Google Lunar X PRIZE

Das erste Team, welches bis zum 31. Dezember 2012 auf dem Mond landet und die Vorgaben erfüllt, erhält 20 Millionen USD Preisgeld, danach reduziert sich der Haupt-Preis auf 15 Millionen USD, der Zweitplatzierte erhält 5 Millionen USD. Weitere 5 Millionen USD stehen für Bonus-Preise zur Verfügung (etwa für das Zurücklegen größerer Distanzen von mehr als 5 km, die Ablichtung von Apollo-Gerätschaften oder das Überleben einer mehr als 14 Erden-Tage langen Mondnacht), alle Preise verfallen am 31. Dezember 2014.

Folgendes Video soll der ganzen Aktion mehr Glaubwürdigkeit geben und deren Wichtigkeit für die Menschheit unterstreichen:

Die Liste der Teams umfasst bereits 10 Einträge, jedes davon hat seine eigenen Vorstellungen und Pläne.

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Google gedenkt der 50-Jahr-Feier für das weltbekannte und ungebrochen beliebte Spielzeug LEGO mit einem eigenen Logo, verzichtet aber diesmal auf den Link, der auf die entsprechende Suchanfrage führt, wie dies bei derlei Aktionen in der Vergangenheit oft der Fall war.

Google-Logo mit LEGO-Steinen

Jeder heutige Lego-Stein passt immer noch mit der Variante vom Jänner 1958 zusammen, auch wenn es immer wieder kleine Änderungen in Form, Farbe und Design gab. Für die aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) gefertigten Steine gibt es 2.400 unterschiedliche Formen, die LEGO-Gruppe hat auf ihrer Homepage Interessantes zusammengetragen, hier ein kurzer Auszug davon:

  • Es gibt mehr als 915 Millionen Möglichkeiten, sechs 8-Knopf-Steine (2×4) zu kombinieren.
  • Durchschnittlich besitzt jeder Mensch auf der Erde 62 LEGO-Steine.
  • Alle Kinder dieser Welt verbringen pro Jahr 5 Milliarden Stunden beim Spielen mit LEGO-Steinen.
  • Pro Sekunde werden weltweit 4 LEGO-Sets verkauft.
  • Die LEGO-Gruppe ist mit einer Produktion von 306 Millionen Rädern jährlich der weltweit größte Reifenproduzent.
  • Bisher wurden mehr als 4 Miliarden LEGO-Minifiguren hergestellt, damit bilden diese die weltgrößte Bevölkerungsgruppe.
  • Die LEGO-Gruppe produziert ca. 15 Milliarden LEGO-Elemente pro Jahr.

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Sputnik 1Heute genau vor 50 Jahren elektrisierte der Start des ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik 1 die Welt und schrieb Weltraumgeschichte. Mitten im kalten Krieg belegte die polierte hohle Kugel mit einem Durchmesser von 58 cm und einem Gewicht von 83,6 kg die Existenz einer leistungsfähigen sowjetischen Rakete, die jeden Ort der Erde ohne Vorwarnung anzugreifen vermag. Der geistige Vater Sergej Pawlowitsch Koroljow zeichnet indirekt verantwortlich für den Sputnik-Schock, der von fallenden Börsenkrusen und einem tiefen Einschnitt in das Selbstvertrauen des Westens begleitet war.

50 Jahre Sputnik in BochumDer Bochumer Funkamateur Heinz Kaminsky empfing als erster Westeropäer Funksignale von Sputnik. Aus seinem “Sputnik-Keller” entstand rasch die Sternwarte Bochum und in weiterer Folge das heutige Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung (IUZ). Seit 10. August 2007 werden dort Exponate aus dieser Epoche gezeigt, weitere Informationen finden sich auf der Seite www.sputnik50.de.

Auch Google hat sich des Themas angenommen und mit der Unterbringung des Satelliten im Logo eine Welle der Entrüstung losgetreten, zumindest bei den erzkonservativen Amerikanern.

Google-Logo mit Sputnik

Für eine etwas amerikanische Sicht der damaligen Geschehnisse kann folgendes Buch empfohlen werden:

Ajax-Loader

Als deutscher Kenner der Szene hat Günter Siefarth seine historische Sicht der Dinge dargelegt:

Ajax-Loader

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