Archiv für die Kategorie “Web & Code”

Nachdem etliche veraltete WordPress-Installationen der Version 2.3.2 oder älter gehackt wurden und für Spamzwecke zum Einsatz kommen, sah sich Technorati gezwungen, betroffene Blogs aus dem Index zu nehmen. Auch Google weist betroffene Blog-Betreiber mit einer zusätzlichen Texteinblendung in den Suchergebnisseiten auf den Befall hin, der allerdings mehr als Warnung für den Besucher zu verstehen ist:

WordPress-Spam

Abhilfe ist einfach: Schnellstens auf die aktuelle Version umsteigen und diese auch für alle Zukunft aktuell halten!

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Google wirft ob seiner 20%-Regelung mittlerweile fast im Wochenrhythmus neue Anwendungen und APIs ins Feld, wobei die vor Kurzem frei gegebene Google AJAX Translation API wohl nicht nur für das mehrsprachige Südtirol sehr interessant sein dürfte. Ben Lisbakken stellte die neue API am 20. März 2008 im entsprechenden Google-Entwickler-Blog vor und gibt eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit der brandneuen API die erste Anwendung zu erstellen.

Die Javascript-Bibliothek gestattet es, die 2 Hauptbereiche Sprach-Übersetzung und Sprach-Erkennung abzudecken und akzeptiert aktuell 13 Sprachen sowie 29 Übersetzungs-Paare. Auf Grund der niedrigen Versionsnummer lassen sich Fehler und Ungereimtheiten nicht vollständig ausschließen, unsere kurzen Übersichtstests haben jedenfalls keine Unstimmigkeiten aufdecken können.

Zu Beginn muss die API eingebunden werden:

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<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/jsapi"></script>

Als nächster Schritt werden die API-Funktionen über den AJAX API Loader geladen:

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google.load( "language", "1" );

Vor der Benutzung irgendwelcher Funktionen muss die Seite vollständig geladen sein. Die AJAX-API bietet dazu eine Standardmethode, welche die übergebene Funktion aufruft, wenn die Seite vollständig geladen ist. In dieser Funktion können dann alle notwendigen Initialisierungen und Methodenaufrufe platziert werden:

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google.setOnLoadCallback( OnLoadCallback );

Innerhalb der Load-Callback-Funktion lassen sich alle Funktionalitäten der API nutzen, ein Übersetzungsaufruf benötigt den zu übersetzenden Text, die Quell- und Zielsprache sowie eine Callback-Funktion, welche das Ergebnis des Aufrufs als Objekt übergeben kriegt:

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google.language.translate( 'traduzione', 'it', 'de',
    function( Result )
    {
        alert( Result.translation );
    }
);

Für die verwendbare Sprache gibt es eine Liste von Kürzeln.
Die Nutzung der Spracherkennung erfolgt analog, das Ergebnis des Aufrufs wird wiederum als Objekt an die Callback-Funktion übergeben:

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google.language.detect( 'traduzione',
    function( Result )
    {
        alert( Result.language );
    }
);

Einen unbekannten Text könnte man wie folgt übersetzen:

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strUnknownText = 'lingua sconosciuta';
google.language.detect( strUnknownText,
    function( Result )
    {
        if( !Result.error && Result.language ){
            google.language.translate( strUnknownText, Result.language, 'de',
                function( Result )
                {
                    if( Result.translation ){
                        alert( Result.translation );
                    }
                    else {
                        alert( Result.errror.message );
                    }
                }
            );
        }
        else {
            alert( Result.error.message );
        }
    }
);

Die folgende Beispiel-Anwendung zeigt einen einfachen Keyword-Parser und erlaubt es, die Keywords aus dem Meta-Bereich einer beliebigen Html-Seite auszulesen, deren Sprache zu bestimmen und in 3 verschiedenen Sprachen auszugeben:

Url: http://
Status:
Erkannte Sprache:
Deutsche Keywords:
Italienische Keywords:
Englische Keywords:

Das Beispiel bestimmt zunächst die native Sprache der Keywords und übersetzt diese dann an Hand der gültigen Übersetzungspaare in die fehlenden Sprachen. Ist die Spracherkennung unzuverlässig, wird entweder die Seitensprache verwendet oder aber ‘deutsch’ als Default-Sprache.

Die komplette API-Referenz mit hilfreichen Zusatzinfos und Beispielen kann hier gefunden werden, das obige Beispiel basiert auf dem Mootools-Framework.

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Vor einiger Zeit haben wir uns darüber ausgelassen, dass die Südtiroler Blog-Landschaft mehr oder weniger vollkommen vom Tourismus eingenommen ist, zumindest führten die ersten 50 Google-Treffer-Listen zu Begriffen wie “Südtirol Blog” oder “Blog Südtirol” fast ausschließlich Blogs auf, welche weitläufig mit der Tourismus-Branche zusammenhängen.

Südtirol-Dachmarke

Heute haben wir bemerkt, dass Google für eben diese Suchbegriffkombination “Südtirol Blog” an der 15. Stelle, also relativ prominent auf der 2. Seite auch unseren Blog führt, welcher weitestgehend wertfrei Naturwissenschaften und Technik zum Thema hat und trotzdem aus Südtirol kommt.

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CoolerPlanet.com realisierte ein Google-Maps-Mashup, welches die Geschichte der Installation von Solarkraftwerken in Kalifornien (The History of Solar Power Installation in California) zum Inhalt hat. Eine Heat Map gestattet die Filterung der Daten nach Jahren, als dargestellte Parameter können die Gesamtanzahl der Installationen, die Gesamtleistung, die Leistung pro Installation sowie die Reduzierung der Kohlenstoff-Emissionen in Tonnen ausgewählt werden.

Solarkraftwerke in Kalifornien

Original-Zitat CoolerPlanet.com:

Wir von Cooler Planet waren gespannt, wo in Kalifornien ein explosives Wachstum von Solarkraftwerken auftritt. Anstatt der üblichen tabellarischen Daten dachten wir an eine interaktive Karte, welche in einer Heat Map die Konzentration der Solarkraft-Anlagen in Kalifornien und den Fortschritt bei der Implementierung dieser Energieform aufzeigt.

Es gibt aber auch weitere Google-Maps-Mashups mit Umwelt-Bezug:

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Mit der am 7. Februar 1958 unterzeichneten “Department of Defence”-Direktive 5105 wurde die Advanced Research Projects Agency, kurz ARPA, ins Leben gerufen. 1972 kam es zur Namensänderung DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), um 1993 wieder den alten Namen zu erhalten. Seit 1996 wird die Behörde nun offiziell Defense Advanced Research Projects Agency genannt.

DARPA-Logo: 50-Jahr-Jubiläum

Nebenprodukte sind alltägliche Dinge wie Internet, BSD-Unix, TCP/IP, GPS, NASA oder die Tarnkappentechnik.

Eine Liste der aktuellen Projekte kann hier gefunden werden.

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