Archiv für die Kategorie “Physik”

Forschern der Universität München ist es gelungen, mit Hilfe von Silber-Nanopartikeln die Effizienz von PCP-Lichtsammelkomplexen (Peridinin-Chlorophyll-Proteine) um den Faktor 18 zu steigern. Als Unterlage für die Sammelkomplexe kamen dabei kleine Silberinseln zum Einsatz, wodurch sich die Chlorophyll-Fluoreszenz deutlich erhöhen ließ.

Silber-Nanopartikel: Mehr Effizienz bei der Phototsynthese

Laut Meinung der Autoren sollte sich das Verfahren auf auf künstliche Sammelkomplexe anwenden lassen und würde so zu deutlich effektiveren Solarzellen führen (S. Mackowski et al., Nano Lett., 8, 558 -564 (2008)).

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Den Weltrekord für Atomuhren mit neutralen Atomen hat zur Zeit eine Strontium-Uhr am Joint Institute for Laboratory Astrophysics inne: nach 200 Millionen Jahren geht sie erst um 1 Sekunde falsch. Ein Infrarot-Laser wurde dazu verwendet, ein optisches Gitter zu realisieren, welches die Atombombewegung stark reduziert und damit die Ganggenauigkeit der Uhr erhöht.

Strontium-Atomuhr
Die JILA-Strontium-Atomuhr ist zur Zeit die weltweit genaueste Atomuhr auf Atom-Basis. Ein zugehöriger Film erläutert das Prinzip im Detail.

Für die Messung wurden 4000 Strontium-Atome im optischen Gitter eingefangen. Noch größere Genauigkeit erlauben Quecksilberionen, deren Zuverlässigkeit ist aber schlechter (D. Ludow et al., Science Express, 14. Februar 2008, doi 10.1126/science.1153341).

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Neben Kernspaltung und Sonnenenergie kann die Kernfusion geeignet sein, Kohle, Erdgas und Erdöl zu ersetzen. Die Fusionsforschung möchte den steinigen Weg hin zum energiegewinnenden Kraftwerk mittels zweier grundlegender Konstruktionsprinzipien Tokamak und Stellarator beschreiten.

Schematische Darstellung eines Tokamaks
Schematische Darstellung eines Tokamaks

Ringförmige Magnetfelder sind beiden Typen gemeinsam, Tokamaks erzeugen einen Teil dieses Feldes durch einen im Plasma fließenden elektrischen Strom her. Stellaratoren hingegen bedienen sich ausschließlich äußerer Spulen, um das Magnetfeld aufzubauen.

Schematische Darstellung eines Stellarators
Schematische Darstellung eines Stellarators

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching befindet sich weltweit in der einzigartigen Lage, beide Typen gemeinsam untersuchen zu können und meldete letzte Woche das erfolgreiche Erreichen des ersten Meilensteins für das Stellarator-Experiment Wendelstein 7-X. Mit den ersten beiden Halbmodulen der Fusionsanlage sind zwei Zehntel des inneren Kerns der Anlage damit fertig gestellt und werden nun zusammengefügt.

Erstes Halbmodul
Das fertig gestellte erste Halbmodul auf dem Weg in den zweiten Vormontagestand

Die industrielle Herstellung der wesentlichen Bauteile für Wendelstein 7-X ist nahezu abgeschlossen, bis 2014 soll die komplette Anlage fertig sein und dann die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator darstellen. Die Kraftwerkseignung eines solchen Reaktortyps soll mit bis zu 30 Minuten langen Entladungen getestet werden.

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Alle bekannten und renommierten Publikationen des AIP wie Applied Physics Letters, Journal of Applied Physics oder Applied Physics Reviews sind auf der betreffenden AIP-Seite übersichtlich aufgeführt. Eine eigene Seite mit RSS-Feeds erlaubt das Abonnieren der Abstracts für aktuelle Veröffentlichungen.

Publikationen des American Institute of Physics

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Die Franziskanerkirchen Santa Croce in Florenz und San Francesco in Cortona bei Arezzo haben eine Gemeinsamkeit: Beide beherbergen wertvolle Reliquien des Heiligen Franz von Assisi (1181/82 - 1226), von denen sich jene aus Florenz als Fälschung herausgestellt hat. Experten vom italienischen Istituto nazionale di fisica nucleare haben die beiden Gewänder genauer unter die Lupe genommen und mittels eines Beschleuniger-Massenspektrometers die Radiokarbon-Methode angewendet.

Das Ergebnis: Die Tunika aus Florenz ist 80 Jahre zu jung, jene aus Cortona scheint authentisch zu sein.

Echte Kutte aus Cortona

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