Mit “Klimawandel” getaggte Einträge

Nachdem Vertreter der Climategate-Gilde und Gegenspieler aus der Achse des Blöden ihre wechselseitigen Argumente zur Genüge dargelegt haben, Copenhagen seit Tagen läuft und jedes Land für sich selber die besten Bedingungen herauszuholen versucht, seien hier ein paar allgemeine Fragen in den Raum gestellt:

1. Wem würde eine IPCC-Verschwörung denn großartigen Nutzen bringen?
2. Ist es in Ordnung, die Folgen des real vorhandenen Klimawandels zu ignorieren, nur weil die Erderwärmung keine anthropogenen Ursachen hat?
3. Sollen wir weiter auf begrenzte fossile Brennstoffe setzen, nur weil gar keine Klimaerwärmung stattfindet?
4. Ist Umweltschutz nebensächlich, nur weil sich die Erde nicht selber schützen kann?
5. Was, wenn wir eine bessere Welt für nichts schaffen wollen?
6. Haben wir was davon, wenn die schlimmste aller Konsequenzen für zeitgerechtes Handeln einfach nur ein sauberer Planet ist?

A better world for nothing

Nichts tun ist wohl die letzte Option und käme einem Kraftwerksgau gleich, der ignoriert wird, nur weil er von einem Erdbeben und nicht durch menschliches Versagen verursacht wurde. Schon gegenwärtig sind Millionen von Menschen bedroht, aber wir kriegen ja selbst das Hungerproblem nicht in den Griff, trotz oder vielleicht auch wegen der immensen technischen Möglichkeiten.

Mit Stromerzeugung, Mobilität und Nahrungsproduktion sind, immer laut “Klimahysteriker”, die drei Hauptschuldigen des Klimawandels genannt und grenzenloses Wachstum steht Pate. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet aber nicht Stillstand, qualitatives Wachstum ohne Ausbeutung der Rohstoffe bringt allen was, den bezahlten oder unbezahlten Skeptikern, Klimatrollen, Verschwörungstheoretikern und Spurengasleugnern ebenso wie den Ökos, Katastrophismusforschern, CO2-Faschisten und IPCC-Freimaurern.

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Nachdem nun zum 1. September 2009 die 100-W-Glühbirnen per EU-Verordnung aus dem Verkehr gezogen wurden, lieferte ein Welt-Artikel nun alle Gründe dieser Welt, wieder zur altehrwürdigen Edison-Erfindung zurückzukehren.

Georg Hoffmann von Primaklima fasst brilliant zusammen

Bald schon gibt es nur noch illegalen Glühbirnenverkauf, erst unter der Theke und dann in Rotlichtvierteln (sic!) am Hafen. “Hey, Osram, Osram, 60 Watt” wird der genau so illegale Einwanderer an der Strassenecke einem zuzischeln. Und wir werden zahlen, einfach um dem Herzinfakt und der Diabetes noch ein paar Jahre zu entkommen. Klimaschutz und Birnenmafia haben es so gewollt.

und bricht einen regelrechten Birnenkrieg vom Zaun.

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Der Ice, Cloud and and Elevation Satellite, kurz ICESat der NASA zeigt den Eisverlust in der Arktis besonders dramatisch. In einer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Geophysical Research-Oceans wird die Verdünnung der Eisdecke zwischen den Wintern der Jahre 2004 und 2008 erläutert, zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen wurde das ältere dickere Eis durch saisonales ersetzt. Die neuen Daten sind somit ein weiterer Beleg für den aktuellen raschen Wandel in den Eisdecken der Arktis.

Eisschwund in der Arktis
Visualisierung der Eisdicke in der Arktis: Von 2003 bis 2008 ist eine Abnahme der Schicktdicke erkennbar (dickstes Eis: weiß, 4 bis 5 m dick, dünnstes Eis: dunkelblau, 0 bis 1 m dick).

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Nachdem gestern der UN-Welt-Ozean-Tag über die Bühne gegangen ist, veröffentlichte das United Nations Environment Programme (UNEP) und die Ocean Conservancy am gleichen Tag auch einen Report über den weltweiten Ozeanmüll, der erstmals die Abfallsituation in den Weltmeeren zum Thema hat und ein mehr als düsteres Bild zeichnet.

Ocean-Conservancy-Präsidentin Vikki Spruill bringt es auf den Punkt:

Der Ozean ist unser Lebenserhaltungssystem. Er liefert viel von dem Sauerstoff, den wir atmen, von der Nahrung, die wir essen, und das Klima, das wir zum überleben brauchen. Dennoch bedroht Müll weiter seine Gesundheit.

Ozean-Müll sammelt sich an den Küsten

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Drei Besonderheiten seien aus der alltäglichen Liste von Meldungen der Klimatologen und Klimaskeptiker herausgepickt:

Die US-amerikanische staatliche Energie-Informationsbehörde EIA befürchtet in einem aktuellen Bericht einen weltweiten Anstieg der CO2-Emissionen von 29 Milliarden Tonnen im Jahre 2006 auf über 40 Milliarden Tonnen im Jahre 2030, wenn von gegenwärtig bestehenden Gesetzen und Regulierungen ausgegangen wird.

Prognose der CO2-Emissionen bis 2030
Die Prognose der weltweiten CO2-Emissionen bis 2030.

Eine Gruppe um den Klimawissenschaftler Noah Diffenbaugh von der Purdue University in Indiana berechnete erstmals die Klimaänderungen in den USA in hoher Auflösung und sagt extreme Temperaturen für den nordamerikanischen Westen voraus.

Prognose extremer Hitzeperioden für die USA bis 2040
Die Prognose extremer Hitzeperioden für die USA bis 2040.

Die Permafrostböden der Erde speichern etwa doppelt so viel CO2 wie sich aktuell in der Atmosphäre befindet (Schuur, E. A. G. et al. Bioscience 58, 701– 714 (2008)) und fungieren so als gefährliche Zeitbombe. Laut einer aktuellen Arbeit von Edward Schuur und Kollegen von der University of Florida könnte das Tauen in den arktischen Regionen der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts Milliarden Tonnen von CO2 freisetzen.

Verteilung der Permafrostböden
Die Verteilung der Permafrostböden auf der Norhalbkugel der Erde.

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