Mit “Google” getaggte Einträge

Nachdem etliche veraltete WordPress-Installationen der Version 2.3.2 oder älter gehackt wurden und für Spamzwecke zum Einsatz kommen, sah sich Technorati gezwungen, betroffene Blogs aus dem Index zu nehmen. Auch Google weist betroffene Blog-Betreiber mit einer zusätzlichen Texteinblendung in den Suchergebnisseiten auf den Befall hin, der allerdings mehr als Warnung für den Besucher zu verstehen ist:

WordPress-Spam

Abhilfe ist einfach: Schnellstens auf die aktuelle Version umsteigen und diese auch für alle Zukunft aktuell halten!

Comments Kein Kommentar »

Google und die Virgin Group haben heute die Gründung der Virgle Inc. angekündigt, ein Joint Venture zur Errichtung einer menschlichen Niederlassung auf dem Mars.

“Einige Leute nennen Virgle eine interplanetarische Arche Noah”, sagte Virgin-Präsident und Gründer Sir Richard Branson, der den Zusammenschluss in die Wege leitete. “Ich bin einer von ihnen. Dies wird ein potentiell bemerkenswertes Geschäft, aber viel mehr ein glorreiches Abenteuer. Für mich lässt Virgle den Geist großer Entdecker wie Christoph Columbus und Marco Polo wieder auferstehen, die Segel setzten, um eine neue Welt zu entdecken. Jedenfalls hoffe ich, dass wir um Einiges effizienter sein werden, die neue Welt zu finden.”

Die Meilensteine des Vorhabens beinhalten die Auswahl von Virgle-Pionieren (2008-2010), den ersten bemannten Marsflug (2016), einen Börsengang der Virgle Inc. zur Finanzierung der ersten bemannten Marsmission (2016), die Gründung der ersten permanenten Mars-Gemeinschaft Virgle City (2050) und die Errichtung einer selbsterhaltenden Mars-Zivilisation mit einer Population von mindestens 100.000 (2108).

Virgle: The Adventure of Many Lifetimes

Weitere Details können hier gefunden werden.

Comments Kein Kommentar »

Vor einiger Zeit haben wir uns auf das Preisausschreiben von Google hin im Bekannten- und Kollegenkreis umgehört, ob der Willen und das Fachwissen im beschaulichen Südtirol wohl reichen würde, um die hochgesteckten Ziele einer Mondlandung mit allen geforderten Nebenbedingungen zu erfüllen. Neben kleineren technischen Problemen kamen zu Recht große Bedenken wegen der Finanzierbarkeit eines derartigen Unterfangens auf, sodass die ganze Geschichte wieder verworfen wurde.

Vielleicht sollte man auch einfach ganz klein anfangen und dann nach höheren Zielen greifen. Für diesen Weg haben sich ganz eindeutig die Gewerbeoberschulen Bozen und Meran sowie die Amateurastronomen Max Valier entschieden, wollen sie doch bis zum Jahr 2010 einen selbst konstruierten Satelliten starten, der den Namen “Max Valier” tragen soll. Als ehemaliger Schüler der Gewerbeoberschule Bozen hat sich Manfred Fuchs der Sache angenommen und will das Vorhaben finanziell und know-how-mäßig unterstützen.

Die Hochschule Bremen hat mehrere Konzepte erarbeitet, im Folgenden ist die Variante “BremSat.nano” skizziert, die offensichtlicherweise für den Satelliten zum Einsatz kommt:

Südtirol-Satellit: Entfaltungs-Konzept
Südtirol-Satellit: Das Entfaltungs-Konzept.

Südtirol-Satellit: Design-Details der Vorderseite
Südtirol-Satellit: Design-Details der Vorderseite.

Südtirol-Satellit: Design-Details der Rückseite
Südtirol-Satellit: Design-Details der Rückseite.

Eckdaten des Satelliten

  • Gewicht: 10 kg - 25 kg.
  • Orbit-Höhe: 400 km.
  • Umlaufzeit: 90 min.
  • Kosten: 200.000 € - 300.000 €.
  • Erwartete Lebensdauer: 5 Jahre.

Aufgaben

  • Gewerbeoberschule Bozen: Elektronik, Programmierung, Mechanik.
  • Gewerbeoberschule Meran: Nachrichtentechnik, Messtechnik, Auswertung von Kamerabildern.
  • Amateurastronomen Max Valier: Röntgen-Astronomie in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.
  • Provinz Bozen: Datenauswertung für Zivilschutz Raumordnung.

Quelle: Präsentation Satellit der Amateurastronomen Max Valier.

Projektphasen

  • Frühjahr 2008: Projektplanung, Projektstart.
  • Schuljahr 2008/2009: Entwicklung und Test.
  • Herbst 2009: Zusammenbau.
  • Frühjahr 2010: Start mit Trägerrakete.
  • Frühjahr 2010 bis ca. 2015: Betrieb im Orbit, Datenerfassung.

Quelle: LVH-APA-Portal.

Die Gewerbeoberschule Bozen hat eine eigene Projektseite eingerichtet, die laufend aktualisiert werden soll, zur Zeit aber noch dürftige Informationen bietet.

Comments Kein Kommentar »

Google wirft ob seiner 20%-Regelung mittlerweile fast im Wochenrhythmus neue Anwendungen und APIs ins Feld, wobei die vor Kurzem frei gegebene Google AJAX Translation API wohl nicht nur für das mehrsprachige Südtirol sehr interessant sein dürfte. Ben Lisbakken stellte die neue API am 20. März 2008 im entsprechenden Google-Entwickler-Blog vor und gibt eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit der brandneuen API die erste Anwendung zu erstellen.

Die Javascript-Bibliothek gestattet es, die 2 Hauptbereiche Sprach-Übersetzung und Sprach-Erkennung abzudecken und akzeptiert aktuell 13 Sprachen sowie 29 Übersetzungs-Paare. Auf Grund der niedrigen Versionsnummer lassen sich Fehler und Ungereimtheiten nicht vollständig ausschließen, unsere kurzen Übersichtstests haben jedenfalls keine Unstimmigkeiten aufdecken können.

Zu Beginn muss die API eingebunden werden:

1
<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/jsapi"></script>

Als nächster Schritt werden die API-Funktionen über den AJAX API Loader geladen:

1
google.load( "language", "1" );

Vor der Benutzung irgendwelcher Funktionen muss die Seite vollständig geladen sein. Die AJAX-API bietet dazu eine Standardmethode, welche die übergebene Funktion aufruft, wenn die Seite vollständig geladen ist. In dieser Funktion können dann alle notwendigen Initialisierungen und Methodenaufrufe platziert werden:

1
google.setOnLoadCallback( OnLoadCallback );

Innerhalb der Load-Callback-Funktion lassen sich alle Funktionalitäten der API nutzen, ein Übersetzungsaufruf benötigt den zu übersetzenden Text, die Quell- und Zielsprache sowie eine Callback-Funktion, welche das Ergebnis des Aufrufs als Objekt übergeben kriegt:

1
2
3
4
5
6
google.language.translate( 'traduzione', 'it', 'de',
    function( Result )
    {
        alert( Result.translation );
    }
);

Für die verwendbare Sprache gibt es eine Liste von Kürzeln.
Die Nutzung der Spracherkennung erfolgt analog, das Ergebnis des Aufrufs wird wiederum als Objekt an die Callback-Funktion übergeben:

1
2
3
4
5
6
google.language.detect( 'traduzione',
    function( Result )
    {
        alert( Result.language );
    }
);

Einen unbekannten Text könnte man wie folgt übersetzen:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
strUnknownText = 'lingua sconosciuta';
google.language.detect( strUnknownText,
    function( Result )
    {
        if( !Result.error && Result.language ){
            google.language.translate( strUnknownText, Result.language, 'de',
                function( Result )
                {
                    if( Result.translation ){
                        alert( Result.translation );
                    }
                    else {
                        alert( Result.errror.message );
                    }
                }
            );
        }
        else {
            alert( Result.error.message );
        }
    }
);

Die folgende Beispiel-Anwendung zeigt einen einfachen Keyword-Parser und erlaubt es, die Keywords aus dem Meta-Bereich einer beliebigen Html-Seite auszulesen, deren Sprache zu bestimmen und in 3 verschiedenen Sprachen auszugeben:

Url: http://
Status:
Erkannte Sprache:
Deutsche Keywords:
Italienische Keywords:
Englische Keywords:

Das Beispiel bestimmt zunächst die native Sprache der Keywords und übersetzt diese dann an Hand der gültigen Übersetzungspaare in die fehlenden Sprachen. Ist die Spracherkennung unzuverlässig, wird entweder die Seitensprache verwendet oder aber ‘deutsch’ als Default-Sprache.

Die komplette API-Referenz mit hilfreichen Zusatzinfos und Beispielen kann hier gefunden werden, das obige Beispiel basiert auf dem Mootools-Framework.

Comments Kein Kommentar »

Vor einiger Zeit haben wir uns darüber ausgelassen, dass die Südtiroler Blog-Landschaft mehr oder weniger vollkommen vom Tourismus eingenommen ist, zumindest führten die ersten 50 Google-Treffer-Listen zu Begriffen wie “Südtirol Blog” oder “Blog Südtirol” fast ausschließlich Blogs auf, welche weitläufig mit der Tourismus-Branche zusammenhängen.

Südtirol-Dachmarke

Heute haben wir bemerkt, dass Google für eben diese Suchbegriffkombination “Südtirol Blog” an der 15. Stelle, also relativ prominent auf der 2. Seite auch unseren Blog führt, welcher weitestgehend wertfrei Naturwissenschaften und Technik zum Thema hat und trotzdem aus Südtirol kommt.

Comments Kein Kommentar »