Mit “Erde” getaggte Einträge
Das Jet Propulsion Laboratory will ein Auge für die Schönheit des Universums haben und fängt in einer neuen Bildergalerie die ästhetischen Seiten der Erde, des Sonnensystems und des Universums ein, um sie in einem zeitgemäßen Layout neu zu präsentieren.

Das Durchsuchen des Bildbestandes wird durch eine scrollfähige Bildnavigation erleichtert, der Benutzer kann individuelle Galerien betrachten. Bilder lassen sich per E-Mail versenden, die Suche kann über Tags oder herkömmlich über Suchbegriffe erfolgen. Der von der NASA eingeschlagene Web-2.0-Weg wird somit konsequent fortgesetzt.
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Laut UNEP-Direktor (United Nations Environment Programme) Achim Steiner sendet der Klimawandel viele Alarmsignale aus, das UNEP will dafür sorgen, dass diese auch gehört werden. Darunter seien die Gletscher
…unter denen, die besonders laut sind, und jeder sollte aufmerken und hinhören.
Die weltweite Gletscherschmelze legt laut einer Untersuchung des Gletscherüberwachungszentrums der Universität Zürich jedes Jahr einen Zahn zu und hat mittlerweile ein alarmierendes Tempo erreicht: In den letzten 2 Jahrzehnten bis zur Jahrtausendwende haben demnach die 30 Referenz-Gletscher der Studie durchschnittlich 30 Zentimeter Dicke pro Jahr verloren, seit 2000 stieg der Verlust auf 50 cm pro Jahr, in den letzten Jahren war gar eine jährliche Abnahme von 70 cm zu verzeichnen.
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| Eisverlust: Mittlere kumulative spezifische Netto-Balance in mm Wasser-Äquivalent für den Zeitraum 1980 bis 2006. |
Es folgt das Übliche: Der aktuell sichtbare Trend lässt kein Ende erahnen, das Phänomen kann Auswirkungen haben auf Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Industrie und Wasserkraftwerke nach sich ziehen - wenn bei der nächsten Klima-Konferenz 2009 in Kopenhagen die Regierungen keine verbindliche Reduktion der Emissionen vereinbaren können, werden uns die Handlungsoptionen buchstäblich davonschmelzen.
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| Vergleich: Grinnel Glacier 1938 und 2005. |
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| Vergleich: McCarthy Glacier 1909 und 2004. |
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| Vergleich: Aletsch-Gletscher 1979 und 2002. |
Sollten am Ende der Zukunft noch Klimaforscher übrig sein, werden sie wohl frei nach Leó Szilárd
We told you so you damned fools!
auf den Grabstein der Erde schreiben.
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Der Khumbu-Gletscher in der Khumbu-Region Nepals wird von den Hängen des Mount Everest, Lhotse und Nuptse gespeist und beginnt im Tal des Schweigens. Passenderweise fußt eine aktuelle Studienarbeit von Tino Pieczonka am Institut für Kartographie der TU Dresden auf den Bilddaten eines der ersten amerikanischen Spionagesatelliten und widmet sich der Erfassung und der Berechnung von Volumenänderungen der dortigen Gletscher.
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| Lage des Khumbu-Gletschers und des Khumbu-Eisbruchs westlich des Mount Everest. |
Auf der Basis von Satelliten-Aufnahmen aus den Jahren 1962 und 2002 wurden zwei digitale Geländemodelle erstellt, um Änderungen im Gletscheraufbau im Laufe der dazwischen liegenden 40 Jahre zu erkennen. Für das Modell des Jahres 2002 standen Aufnahmen fertig zur Verfügung, die Erstellung des Modelles aus dem Jahre 1962 ist mit Bestandteil der Studienarbeit. Als einer der ersten Spionagesatelliten sollte CORONA das Gebiet der ehemaligen UdSSR erforschen und stellte die erhaltenen Analog-Bilder mittels einer Wiedereintrittskapsel zur Verfügung. Nachdem die ersten Missionen aus verschiedenen Gründen nicht erfolgreich waren (Fehlbelichtungen und -fokussierungen, Blendenprobleme, Fehlfunktion des Bremsfallschirms, …), ging man dazu über, die Filme noch an Bord des Satelliten zu entwicklen, einzuscannen und anschließend zur Erde zu funken.
Erwartungsgemäß konnte ein starker Gletscherschwund nachgewiesen werden, in der beobachteten Zeit kam ein Eisverlust von insgesamt 68 Mio. m3 zu Stande, welcher sich auf eine durchschnittliche Reduzierung der Eisdicke um 18 m ummünzen lässt.
Auf der 23. Internationalen Polartagung an der Universität Münster vom 10. bis 14. März 2008 stellt der Autor seine Ergenbisse erstmals vor.
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Wieder mal muss eine extreme Position dafür herhalten, der öffentlichen Meinung immensen Schaden zuzufügen. Der Tagesspiegel gibt dem Klimaleugner Björn Lomborg ausreichend Platz, um seine umstrittenen Thesen lang und breit zu treten. Jörg Haas nimmt das Ganze in einem betreffenden Blog-Artikel aufs Korn, weshalb hier nicht weiter darauf eingegangen wird.
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Laut Welt-Windenergie-Rat (GWEC) sind in den USA im Jahr 2007 Windanlagen mit einer Gesamtleistung von 5.244 MW installiert worden und damit mehr als 3-mal so viele wie im Jahr 2006. Die Windkraft erreicht somit einen Anteil von 30% an den neu installierte Anlagenkapazitäten (alle Energieformen) des letzten Jahres. Mit einem Zuwachs von 45% an Windenergie beträgt die Gesamtleistung nun 16.8 GW.
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| Jährlich installierte Wind-Kapazitäten nach Regionen für die Jahre 2003-2007 |
Extrapoliert man dieses Wachstum in die nächste Zukunft so dürften die USA bis zum Ende des Jahres 2009 Deutschland bezüglich Windenergie den Rang ablaufen.
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| Weltweit installierte Kapazität und Zuwachsrate für 2007 |
Der Zuwachs der Windenergie in China liegt nach dem von Spanien weltweit an dritter Stelle, wodurch sich die weltweite Gesamtkapazität der Windenergie Ende 2007 auf über 94 GW beläuft.
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| Weltweit installierte Gesamtkapazität bis Ende 2007 |
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