Nachdem die NASA den Einschlag groß angekündigt hatte, konnten selbst große Teleskope vom Einschlag nichts erkennen. Sogar auf dem Mid-Infrared-Bild der Shepherding-Sonde LCROSS ist der Einschlagsblitz nur wenige Pixel groß:

Die Auswertung der ausreichend vorliegenden Daten der anderen Spektralbereiche könnte also noch spannend werden.
LCROSS (Lunar CRater Observation and Sensing Satellite), die Begleitmission des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO, jener mit den gefakten Orbit-Aufnahmen der Apollo-Missionen), steht kurz vor dem Abschluss. Nach dem Start mit einer Atlas-V-Rakete am 18. Juni von Cape Canaveral befindet sich die Centaur-Oberstufe nun nach einem Mond-Fly-By auf Kollisionskurs mit dem Mond. Die begleitende Sonde wurde heute morgen von der Oberstufe getrennt und fliegt in 4 Minuten Abstand hinter dem Impaktor her, um den Staub zu analysieren, der beim Einschlag um 13:30 Uhr MESZ in der Südpolregion aufgewirbelt und eventuell Wasser enthalten wird. 4 Minuten später ereilt die Sonde dasselbe Schicksal und zerbröselt auf der Mondoberfläche. Auf NASA-TV lässt sich das Ganze live verfolgen.

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