Monthly Archives: März 2013

Ankündigung Freitagsalon März 2013: „Wahljahr 2013: Rückschau Parlamentswahlen – Vorschau Landtagswahlen“

von |27. März 2013|

Der nächste Freitag-Salon findet am 29. März 2013, um 21.00 Uhr Hotel Elephant (in der Hausbar im ersten Stock) statt.

Das Thema lautet: „Wahljahr 2013: Rückschau Parlamentswahlen – Vorschau Landtagswahlen“.

Die Parlamentswahlen haben überraschende Ergebnisse gebracht. Die Regierbarkeit Italiens hat sich aber nicht verbessert, im Gegenteil, die Situation hat sich diesbezüglich erheblich verschlechtert. Gibt es einen Ausweg aus dieser verkorksten Lage? Gibt es eine Möglichkeit bei der gegewärtigen Parlamentszusammensetzung eine neue Regierung zu bilden? Haben die Parteien überhaupt ein Interesse daran? Oder wollen die Parteien Neuwahlen, in der Hoffnung dann besser abzuschneiden? Können Neuwahlen eine Besserung bringen oder gibt es nur wieder eine Pattsituation (vielleicht unter anderen Vorzeichen)?

Die Landtagswahlen haben wir noch vor uns. Die angekündigten Vorwahlen in einigen politischen Lagern werfen aber bereits ihre Schatten voraus und es hat allen Anschein, dass es durch diese bereits zu einigen Vorentscheidungen kommen wird. Wie werden letztlich die Wahlen ausgehen? Kann die SVP die absolute Mehrheit an Sitzen im Landtag halten? Wer wird neuer Landeshauptmann? Wie werden die Oppositionsparteien (Grüne, Freiheitliche, Grillini) abschneiden? Sollte die SVP einen deutschen Koalitionspartner brauchen, wer wird oder sollte dies sein? Die Grünen? Die Freiheitlichen?

Der Landtagsabgeordnete der Grünen Hans Heiss hat sich bereit erklärt mit uns die politischen Geschehnisse in diesem Superwahljahr etwas zu durchleuchten.

Freitagsalon Brixen Februar 2013: Die Marketenderin – Frauen in Traditionsvereinen

von |27. März 2013|

Gleich zu Beginn des Diskussionsabends kamen von Seiten der Teilnehmer (vorwiegend von Seiten der Teilnehmerinnen) relativ differenzierte Eingaben. Bei allen Vorbehalten gegenüber dem Schützenwesen, wurden dennoch in der Rolle der Marketenderin interessante Aspekte ausgemacht. Für eine junge, schöne Frau geht es schon einmal darum, wie sie auf Männer wirkt, aber auch das Erleben von Tradition spielt eine Rolle und ein gewisser Unterhaltungsfaktor ist ebenfalls mit dabei.

Das Thema unseres Diskussionsabends im Februar lautete gleich wie der Titel einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung über die Figur der Marketenderin. Das Buch haben die beiden Autorinnen Siglinde Clementi und Elisabeth Tauber geschrieben. Ihre unmittelbare Bereitschaft zum Freitagsalon zu kommen, hat es ermöglicht, dass wir über diese taufrische Publikation und die darin abgehandelte Problematik diskutieren konnten.

Ich werde in der nachfolgenden Zusammenfassung über den Diskussionsabend nicht jeweils anführen von wem welche Aussage stammt. Es sei aber darauf hingewiesen, dass der geschichtliche Part von Siglinde Clementi und der anthropologische von Elisabeth Tauber abgedeckt wurden. So ist es bereits bei der Erstellung der oben genannten Abhandlung erfolgt. Weiters sei vorweg genommen, dass die Thematik lediglich bezogen auf das Schützenwesen untersucht wurde, andere Traditionsvereine, wie z.B. die Musikkapellen wurden nicht mit einbezogen.

Die Anregung zu einer wissenschaftlichen Arbeit über die Marketenderinnen bei den Schützen kam von Seiten Kaslatter-Murs. Die Landesrätin hat ihrerseits auf gewisse Ereignisse reagiert, die sich im Vorfeld ergeben haben. Zum einen gab es die Diskussion über ein weibliches Mitglied der Schützenkompanie von Oberwielenbach und zum anderen die als Provokation aufgenommene Äußerung der Landtagsabgeordneten Julia Unterberger, dass die Marketenderinnen alle nur Huren seien.

Zur Geschichte der Marketenderin: Der Begriff stammt aus der Zeit des Spätmittelalters und der Frühneuzeit. Die Heere waren begleitet von einer Truppe von Menschen, die mit dem eigentlichen Kriegsgeschehen nichts zu tun hatten. Sie waren zuständig für die Versorgung der Soldaten und zwar in verschiedenster Hinsicht […]